© Klaus-Peter Kappest

GPS für Wanderer – Warum ein spezielles Outdoor-Navi?

GPS

21.08.2015

Auch wenn der Preis der hier vorgestellten Outdoorgeräte im Vergleich zu KFZ-Navis hoch erscheinen mag: denken Sie an die Bedienungsqualität und Sicherheit unterwegs. Outdoor-Navis sind auch bei hellem Tageslicht gut abzulesen, der Akku reicht für mehr als eine Tageswanderung, und sie sind staub-, stoß- und wassergeschützt. Aus diesen Gründen sollten Sie die üblichen KFZ-Navis bei häufigen Wanderungen lieber im Auto lassen. Handys werden inzwischen zunehmend mit GPS-Chips ausgestattet, haben aber meist eine bedeutend kürzere Akkulaufzeit und weisen eben auch nicht die entsprechenden Outdoor-Qualitäten auf.

Die neueren Outdoor-Navis haben in der Regel auch in Wald und Gebirge guten Empfang, aber die Bedienung kann zur Herausforderung werden. Lassen Sie sich im Laden zeigen, wie man Daten und Karten auf das Gerät hinauf- und wieder herunterlädt, wie man Touren und Ziele aktiviert und die Daten wieder löscht oder wie der Akku gewechselt wird. Gehen Sie nach draußen und vergleichen Sie bei verschiedenen Geräten, ob der Bildschirm auch im Sonnenlicht gut ablesbar ist und ob der Kompass in die richtige Richtung zeigt.

Ob das Display über Touchscreen oder Tasten bedient werden soll, ist Geschmackssache. Bei einigen Touchscreens sind die Datenfelder so klein, dass ein Stift erforderlich wird. Erwarten Sie nicht zuviel von einem elektronischen Kompass – das Einnorden einer Karte sollten Sie lieber dem guten alten Handkompass überlassen. Geräte mit barometrischem Höhenmesser haben oft zusätzliche Höhendatenanzeigen, z.B. zurückgelegte Höhenmeter. Wer verschiedene Karten nutzen will, sollte auf ein Gerät mit wechselbarer Speicherkarte achten.


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