Wandermagazin live 171 - page 41

Länge:
37,3 km, ca. 9-10 Gehstunden, 2-3 Etappen.
Höhenmeter:
rs
1.350 m
Kondition:
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Start/ZIel:
Lennestadt-Bonzel (siehe Tipp) oder Lenne-
stadt Bilstein, Lennestadt-Kirchveischede, Lennestadt-
Oberveischede und Wanderparkplatz Hohe Bracht.
Markierung:
B55
B236
B517
B55
Hohe
Brach
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As
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581
531
Rahrbruch
Benolpe
Oberveischede
Kirchveischede
Bilstein
Helden
Bonzel
Maumke
Niederhelden
Grevenbrück
Attendorn
Ahauser
Stausee
Lenne
Bigge
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Veischede
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5 km
0
150
300
450
600
m
km 5
10
15
20
25
30
35
37,6kmLänge
1067m 1065m
Tourplanung:
Ich empfehle die Runde in 2,5 Tagen zu gehen. Es ist aber auch keine Überforderung, den Vei-
scheder Sonnenpfad in zwei Etappen zu laufen. Wichtig ist, wo die Zelte aufgeschlagen werden.
Da der Wanderspaß eine Initiative der örtlichen Gastronomie und Hotellerie ist, können der
Wanderer unter vier Hotels, zwei Pensionen und einer Jugendherberge wählen. Dazu gibt es noch
drei Einkehrmöglichkeiten. Halbwanderschuhe sind ausreichend, Teleskopstöcke nicht zwingend.
Fernglas, einen Tourenrucksackmit Flüssigkeit und Brotzeit sind angeraten. Mit oder ohne Gepäck
zu wandern ist möglich. Die Hotels leisten Hol- und Bringdienste – auch von oder zum Bahnhof.
Die Tour
Startpunkt für diese Beschreibung ist Bonzel (ko-
stenloses Parken am Sportplatz). Hier über die neue
Brücke
(1)
die Veischede queren und zackig bergan.
Bitte langsam! Nach dem Anstieg ein toller Blick auf
das Tal und Bonzel. Bis zur Spornburg Bilstein
(2)
gibt es wunderschöne Waldpassagen. Rasch entfernt
sich der Weg vom Veischedetal und führt über den
Hengstenberg. Pure Natur. Nur einige Windräder am
Horizont und die Holzstapel amWeg belegen, dass es
eine Kulturlandschaft ist, durch dieman wandert. Auf
breitem Weg, auf schmalem Pfad, Wiesen, Wald oder
Kahlflächen – es gibt viel zu sehen. Das Jäckelchen
(3)
war einmal ein Ausflugslokal, heute vergnügen
sich auf den Weiden die Pferde. Einige Lärchen,
gelegentlich einige Buchen und Eichen säumen den
Pfad, mehrheitlich durch Fichtenwald. Oberhalb von
Oberveischede erinnert eine Weihnachtsbaumkultur
daran, dass hier die Weihnachtsbäume für den Raum
Rhein-Ruhr gedeihen. Imweiten Bogen zieht der Weg
auf die Biggetalsperre zu, tangiert den Weiler Teck-
linghausen
(4)
, gewinnt wieder an Höhe. Vorhang auf
und freie Sicht. Auch hier lädt eine Sinnenliege zum
Innehalten ein. Bachbegleitend geht es zum Über-
schreiten der jungen Veischede. Wieder eine Raststelle
zum Picknicken. Bei Queren der B55
(5)
Vorsicht wal-
ten lassen. Der Weg führt mäßig steil bergauf, dann
durch schönenWald zumWeiler Fahlenscheid
(6)
. Erst
kommt ein Hof in Sicht, dann die Kapelle, dann die
Höfe Nummer zwei und drei. An der höchsten Stelle
ist im Winter ein Skilift in Betrieb, eine Bronzetafel
erinnert daran, dass die Gehöfte seit Jahrhunderten
die Geschicke überdauert haben. Weiter auf Wiesen-
und Forstwegen, vorbei an Schutzhütten, Einsiedelei
und Benolper Kreuz
(7)
, bis der Weg den Kamm
kennzeichnet, der am Ende auf der Hohen Bracht am
Turm
(8)
und der Ausflugsgaststätte endet. Von hier
erst zum Ende des Skiliftes, dann durch Windbruch
und über die L175
(9)
in Hochwald. Wieder wechseln
Nadel- und Laubwaldpassagen. Wenn sich der Wald
öffnet, ist es nicht mehr weit zur Pestkapelle
(10)
. Es
geht bergab an Weiden entlang. Ein letzter Blick von
der Raststation oberhalb von Bonzel und der Kreis
hat sich geschlossen.
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