© Klaus-Peter Kappest

Bad Bellingen

Ausgabe 112 – Ausgabe 3/2003

Deutschland

Der blaue Himmel und der strahlende Sonnenschein verleihen den weiten Weinbergen bei Bad Bellingen einen malerischen Glanz. Hinweg über die üppigen Rebhänge weht ein angenehm kühler Wind. Johann Peter Hebel, der große alemannische Dichter, bezeichnete das

Rebland ist Lebland

Weinbergidylle: auf der schönsten Wanderung durch die Rebberge des Markgräflerlands …
Weinbergidylle: auf der schönsten Wanderung durch die Rebberge des Markgräflerlands …

Hier im Dreiländereck zwischen Deutschland, Frankreich und der Schweiz, zwischen Reben und Rhein verschmelzen in einer sehr angenehmen Weise Natur und Kultur. Also beste Voraussetzungen für einen ausgedehnten Wandertag.

Der Weg führt durch das sanfte Hügelland oberhalb von Bad Bellingen. Die Rebgänge bilden ein verzweigtes Pfad- und Wegenetz, und die Fülle der Trauben läßt auf eine gute Lese hoffen. Der Blick vom Hellberg ist herrlich! Unter mir in der weiten Rheinebene verläuft der Altrhein mit seinen wertvollen Biotopen. Im Blick: die Berge des Schwarzwaldes, des Schweizer Jura und der Vogesen, der Elsaß und der Kaiserstuhl. Nur wenige Fußminuten von dieser exponierten Stelle entfernt stos-se ich am Wanderparkplatz Pfaffenacker auf die Markierung: Rote Raute mit gelber Traube auf wießem Grund! Wenn das nicht das „Wiiwegli“, der „Weinweg“, ist? Die Wanderkarte bestätigt meine Vermutung. Das Wiiwegli verläuft in seiner gesamten Strecke von Weil am Rhein über Bad Bellingen bis nach Freiburg. Alternativ zu diesem Wanderweg lassen sich hier aber auch große Abschnitte der Römerstraße und des Interregio-Wanderweges im Markgräflerland erkunden. Und die günstige Verkehrsanbindung von Bad Bellingen erlaubt interessante Stadtausflüge unter anderem nach Freiburg, Basel oder Straßburg.



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