© Klaus-Peter Kappest

Harmersbach

Ausgabe 112 – Ausgabe 3/2003

Deutschland

Der Himmel über dem breiten Talkessel ist blau. Sanfte Hügel und saftige Weiden bestimmen seinen geschwungenen Lauf. Und Wälder so weit das Auge reicht. Immer wieder flankieren urige Schwarzwaldhöfe und blühende Bauerngärten meinen Weg durch das malerisch

Die Schmuckschatulle

Typisch Schwarzwald: ein urgemütliches Haus umwachsen von Bäumen und Sträuchern
Typisch Schwarzwald: ein urgemütliches Haus umwachsen von Bäumen und Sträuchern

Zell am Harmersbach, einst die kleinste Reichsstadt des Habsburger Kaiserreichs, wurde erstmals im Jahre 1139 in einer Papsturkunde erwähnt. Mit einer dicken Stadtmauer und zahlreichen Wehrgängen und -anlagen – so dem Hirschturm – trotzte Zell jahrhundertelang anrückenden Feinden und konnte seinen historischen Altstadtkern erhalten."

Die strahlende Mittagssonne läßt das mittelalterliche Ambiente mit seinen Fachwerkhäusern, Gäßchen und Winkeln zu einer wahren Filmkulisse werden. Gebannt schlendere ich durch die Zeller Hauptstraße und erfreue mich auch an den zahlreichen Jugendstil- und Klassizismusbauten. Gleich nebenan: Der Storchenturm, das Wahrzeichen der Stadt. Er wurde einst im Jahre 1330 im Rahmen der Stadtbefestigung errichtet und wird von den Einheimischen liebevoll „Lueg ins Land“ genannt. Früher diente dieser „Lange Turm“ als Wachturm, außerdem hatte er ein Hungerverließ und Turmkerker. Heute befindet sich in dem Gemäuer und seinen Nebengebäuden das Heimatmuseum von Zell.



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