© Klaus-Peter Kappest

Wandern mit GPS

Ausgabe 112 – Ausgabe 3/2003

Know How

Die modernen GPS-Geräte verraten nicht nur ihre Position, sondern bieten dem Nutzer darüber hinaus vielfältige Navigationshilfen wie die Ermittlung der Entfernungen, Wandergeschwindigkeiten und Details über die zurückgelegte Strecke.

track / track back

Nützlich für Touren im Gelände: GPS-Geräte
Nützlich für Touren im Gelände: GPS-Geräte

Während einer Wanderung nimmt das eingeschaltete GPS-Gerät in regelmäßigen Zeitabständen Punkte auf. Diese sind auf dem Display des Gerätes als Linie (Track) verbunden. Ist man aufgrund einer Wetterverschlechterung gezwungen, rasch umzukehren, wählt man im Menu die Funktion track back und läuft entlang der gespeicherten und im Display sichtbaren Linie (track), zurück (back) zum Ausgangspunkt der Tour.

Wegpunkte

Unterwegs können markante Geländeformen, Hütten oder Wegekreuzungen als zusätzliche Wegpunkte zur verbesserten Orientierung manuell aufgenommen werden. Die neuen Wegpunkte werden unter einem entsprechenden Namen gespeichert oder mit Symbolen versehen.

Routen

Die Aneinanderreihung von mehreren Wegpunkten wird als Route bezeichnet. Wird eine auf dem GPS-Gerät gespeicherte Route aufgerufen, erscheint im Display eine Linie mit den Wegpunkten. Die Richtung und die Entfernung zum jeweils nächsten Wegpunkt werden angezeigt. GPS-Geräte können so eine von Modell zu Modell verschieden hohe Anzahl an Routen archivieren.

Tourenplanung

Bereits im Vorfeld einer Wanderung kann man die Positionen wichtiger Punkte im GPS-Gerät abspeichern, indem man deren Koordinaten aus einer Karte eingibt. Wichtig dabei ist, daß man das auf der Karte verwendete Koordinatensystem und Kartendatum auf dem GPS-Empfänger einstellt. Noch einfacher geht das, wenn man am heimischen PC mit einer digitalen Karte arbeitet. Das mühsame Ablesen und Eintippen der Koordinaten und das Erstellen der Routen entfällt. Mit entsprechender Software und einem Zusatzgerät, ähnlich einer Computermaus, kann man nun Punkte und Routen auf einer Karte anfahren und über eine Schnittstelle auf das GPS-Gerät übertragen und speichern (eine nützliche Sammlung von Wegpunktdateien für deutsche Ziele findet sich im Internet unter: mueer01.tripod.com/waypoints.htm). Nach einer Tour besteht natürlich die Möglichkeit, die unterwegs aufgezeichnete Strecken auf den PC zu übertragen und weiter zu bearbeiten. Der heimische PC wird somit zum privaten Routenarchiv.

Risiken von GPS

Die große Gefahr besteht in erster Linie darin, daß man sich zu sehr auf das Hilfsmittel GPS verläßt. Was passiert, wenn die Batterie erschöpft ist, ein Empfang aufgrund der Topographie unmöglich ist oder das Gerät durch einen mechanischen Defekt ausfällt? Gerade deshalb sollte man auf längeren Wanderungen unbedingt immer Karte, ggfs. Kompaß und im Gebirge zusätzlich einen Höhenmesser mitnehmen.

Online-Plus

Tipp: Aktuelle und umfangreiche Informationen zum Thema GPS-Navigation zum Wandern finden Sie im Bereich „GPS-Navigation“:

Mit diesem Link gelangen Sie direkt auf die Seite

Link-Tipp

www.garmin.de

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Link-Tipp

www.magellangps.com

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Link-Tipp

www.mobile-navigation.de

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Link-Tipp

www.gps24.de

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