© Klaus-Peter Kappest

Bühlertal: Rhein, Reben und Schwarzwaldhöhen

Ausgabe 117 – Ausgabe 3/2004

Deutschland

Abgelegen ist die Schlucht. Ursprünglich, wild und dunkel. Würzig duftende Fichten und Tannen flankieren die steilen Hänge. Knochige Wurzeln winden sich über den feuchten Waldboden. Mächtige Blöcke aus widerstandsfähigem Granit bilden ein natürliches Fels

Am Fuße des Mehliskopfes

Am Ende des Gertelbachtales ragt der mächtige wie spektakuläre Wiedenfelsen steil aus dem Grunde auf. Von diesem Naturdenkmal aus eröffnet sich ein phantastischer Blick über das landschaftlich abwechslungsreiche Bühlertal bis hin in die weite Rheinebene. Bei guter Sicht erkennt man sogar das Straßburger Münster und die Vogesen. Talabwärts erstrecken sich fruchtbare Weinberge und farbenprächtige Obstplantagen: Wem sind die saftigsüßen Bühler Zwetschgen kein Begriff?

Nur unweit vom Wiedenfelsen entfernt wachen die klobigen Granitblöcke der Falkenfelsen über dem Tal. Über der fünfzig Meter hohen Falkenwand hat vor dem ersten Weltkrieg die Generalswitwe Herta Isenbart eine Schutzhütte, die Hertahütte, erbaut. Rastende Wanderer haben auch von hier aus herrliche Aussichten. Und die dunklen Fichtenwälder rund um die höchste Erhebung des Bühlertals, den Mehliskopf, laden das ganze Jahr über zu ausgelassenen Naturabenteuern ein. Ob zu Fuß oder mit dem Rad – wie ist letztendlich egal, Hauptsache Sie erleben sie.

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