© Klaus-Peter Kappest

Westerwald: Technik-Tips

Ausgabe 120 – Ausgabe 6/2004

Deutschland

Technik-Tips plus Wellness-Zusatz. In Höhr-Grenzhausen sorgen zwei Spitzenhotels für das perfekte Wohlfühl-Ambiente.

Technik-Tips plus Wellness-Zusatz

Mit fast 150 Kilometern ist der Nordic.Fitness.Park Westerwald derzeit Deutschlands größter durch den Deutschen Nordic Walking Verband (DNV) lizenzierter Park. An fünf Einstiegen in Bad Marienberg, Rennerod und Höhr-Grenzhausen geht es an die Stöcke. Durch den schönen Westerwald. Markant thront die Ruine mit dem dreieckigen Bergfried der gut 800jährigen Burg Grenzau über der beschaulichen Szenerie des gleichnamigen Dörfchens. Historische Fachwerkhäuser im stillen Brexbachtal. Genau das richtige Plätzchen, um ein wenig die Seele baumeln zu lassen. Das Hotel Zugbrücke bietet dort edle Zutaten für ein paar mit Nordic Walking garnierte Entspannungstage: Sole-Whirlpool, Dampfbad, Traum-Raum, Massagen, Reiki, Shiatsu u.s.w. Dazu alle erdenklichen Fitneßan-gebote im Aviva BalanceCenter – von Aquarobic bis Thai Bo – unter fachkundiger persönlicher Betreuung. Ähnlich verlok-kend klingen die Angebote des Hotels Heinz, einem mit dem Qualitätsprädikat des Wellnessbaums ausgezeichneten 4-Sterne-Haus in Höhr-Grenzhausen. Der als "Gourmetkoch für gesunde Ernährung" ausgebildete "Chef de cuisine" sorgt mit seiner Vitalküche auf ausgewogene Art für das leibliche Wohl fitneßbewußter Gäste.

Gewußt wie

Mit wertvollen Tips für eine ausgewogene Ernährung wartet auch Anja Brenner auf. Die Basic Instruktorin – so heißen die durch den DNV ausgebildeten Nordic Walking Trainer – erteilt in Bad Marienberg Anfängern wie Fortgeschrittenen Übungsstunden. Die besondere Herausforderung für sie: Den Teilnehmern des vielgebuchten Nordic-Walking-Intensiv-Wellness-Wochenendes in so kurzer Zeit die richtige Technik beizubringen. "Wer will, daß Kilos purzeln und Nackenmuskeln entspannen, anstatt zu verkrampfen, muß die Stöcke schon richtig schwingen." Anja Brenners Technik-Tips: Mit fast gestreckten Armen den Stock so kraftvoll in den Boden rammen, daß er unter dem Körperschwerpunkt im 45°-Winkel stecken bleiben würde. Die Arme zur optimalen Kraftübertragung so eng am Körper nach hinten führen, daß der Daumen das Bein berühren kann. Die Arme schwingen bis weit hinter die Hüfte zurück, so daß die Schulterachse bei jedem Schritt gegen die Beckenachse rotiert. Ganz hinten öffnet sich die Hand, gleichzeitig schwingt der dem Bein entgegengesetzte Arm nach vorn. Bis zum erneuten "Einstich" hat die Hand den Stock wieder fest "im Griff". Der Blick ist nach vorn, nicht nach unten gerichtet. Aufrechter Oberkörper bei leicht nach vorn gebeugten Rumpf. Immer nach vorne, nicht nach unten schauen, und: Das Lächeln nicht vergessen!



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