© Klaus-Peter Kappest

Konrads Überquerungen: Odenwald

Ausgabe 123 – Juni/Juli 2005

Deutschland

In zwei Tagen über den Odenwald.

Blick von der Nonroder Höhe
Blick von der Nonroder Höhe

Der Winter war lang, aber immer wieder sprachen wir über den Frühling im Odenwald. Warum auch nicht, Vorfreude ist manchmal schöner als das geplante Ereignis selbst. Dann kam der März mit anhaltender Kälte und weiteren Schneefällen. Aber Ende März konnte uns nichts mehr halten und wir fahren an einem Samstag Morgen über Würzburg gegen Westen. Der Spessart ist noch weiß, aber nach Aschaffenburg begrüßen uns tief grüne Wiesen und Felder. Gelegentlich sind sogar einige Blüten zu sehen.

Burgruine, Vulkanfelsen und ein sagen-umwobener Wald • Vom Bahnhof Lengfeld führt uns die Markierung des Odenwaldklubs in das bereits österlich geschmückte Städtchen, wo es viel zu sehen gibt. Die Stände mit den bunten Eiern, die Kirche mit dem romanischen Turmunterbau und das alte Rathaus von 1717 mit seiner Durchfahrt und dem Fachwerkober-geschoss. Dann wandern wir an der Veste Otzberg vorbei. „Von Taten groß und kühn, von hochberühmten Helden, von harten Kampfesmühn" könnten die Jahrhunderte erzählen. Die Natur hat hier den Platz zum Bau einer Burg in Form eines Vulkanausbruchs an der Schwachstelle der Erdkruste zur Verfügung gestellt…



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Ausgabe 123

Juni/Juli 2005