© Klaus-Peter Kappest

Der schönste Weg in die Dolomiten: Aus dem Eisacktal ins Gadertal

Ausgabe 130 – August/September 2006

Italien

...ist der von Klausen nach St. Ulrich“, schrieb Josef Rampold in seinem Wanderbuch „Von Südtirol zum Gardasee“. Die Stadt Klausen mit zinnengekrönten Häusern, reizvollen Erkern und schmiedeeisernen Schildern hat ihren altertümlichen Charakter bewahren kö

Die Bergwiesen von Albions…

Albions
Albions

…sind heute bereits teilweise gemähat. Duftendes Heu und herrliche Ausblicke begleiten den Weg. In der Ferne sind die noch von viel Schnee bedeckten Zillertaler Alpen zu sehen. Jenseits des Eisacktales grüßt der Ritten. Man erkennt am Hang die schön gelegenen Ortschaften Villanders und Barbian. Bald erreicht man Albions, das bereits in einer Urkunde von 1020 erwähnt wird. In der mittelalterlichen St. Nikolauskirche sind Wandgemälde und ein Flügelaltar aus der Zeit um 1500 zu sehen.

Am Wasserbühel bei Lajen…

Grödner Joch, Sella, Langkofel
Grödner Joch, Sella, Langkofel

…wiegen sich die zarten, wieß blühenden Graslilien im Abendwind. Die bereits tief stehende Sonne bringt die Felsen über dem Grödner Tal nochmals zum Leuchten. Die tiefer liegenden Wälder schimmern dunkel herauf. Wenige Wolken ziehen über den Abendhimmel. Die Gedanken gehen auf die Reise zu den Gipfeln am Horizont. Kein Wanderer kann sich dem Zauber und der Sehnsucht entziehen, die von den Bergen ausgeht, wenn sie in der Abendsonne erglühen. Aber auch das bereits in der Römerzeit erwähnte Lajen selbst fasziniert den Besucher. Herrliche Höfe mit Erkern, Brunnen und der phantastische Blick vom Friedhof mit seinen schmiedeeisernen Kreuzen ins Eisacktal hinunter oder hinüber zum Langkofel und der Sellagruppe.

plus: Tourentipp „Aus dem Eisacktal ins Gadertal“

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Ausgabe 130

August/September 2006