© Klaus-Peter Kappest

Verlockend sonnig & schön - Wanderungen und Ausflüge in Kärnten

Ausgabe 133 – Februar/März 2007

Österreich

Eine zauberhafte Landschaft, die alles bietet, was man sich erträumen kann. Die von einer Blumenfülle umrankten Höfe sind umgeben von Obstbäumen. Der Blütenschmuck des Frühlings schenkt den Erntesegen im Herbst. Höfe und Siedlungen sind in Wiesen eingebet

Nationalpark Nockberge: Geschenk der Natur

Am Millstätter See
Am Millstätter See

Wanderer, die völlig gefahrlos und unbeschwert über der Waldgrenze wandern möchten, können auf der Nockalmstraße aus dem Tal nach kurzer Anfahrt ins Hochgebirge vordringen. Bis in den Bereich, wo Kälte, Schnee, Sturm und Höhenstrahlung das Wachstum der Bäume begrenzen. Gerne bestaunt man die oft arg zerzausten Gebilde, die der Kampf ums Überleben gezeichnet hat. Großartig sind die Ausblicke von den hier leicht erreichbaren und immergrünen Gipfeln. Unser Tourenvorschlag „Großer Königstuhl“ zeigt Ihnen die ganze Schönheit der Nockberge.

Heilung und Wellness inklusive

Auf dem Weg zum großen Königstuhl
Auf dem Weg zum großen Königstuhl

Das Karlbad im Nockalmgebiet unterscheidet sich äußerlich kaum von anderen Bergbauernhöfen, ist aber eine Rarität ohnegleichen, das letzte alte Bauernbad der Ostalpen. Wie vor 200 Jahren wird hier das Wasser der unter dem Haus entspringenden, radonhaltigen Karlquelle durch Holzrinnen in hölzerne Badebottiche geleitet. Zugleich erhitzt man Konglomeratgestein aus dem Karlbach in der Glut brennenden Lärchenholzes. Mit Hilfe von Zirbenschwingen und ausgehöhlten Holztrögen, gibt man das Gestein in die Bottiche, wodurch sich das Wasser auf 40 Grad erwärmt und die Mineralstoffe des zerplatzenden Gesteins aufnimmt. Nach 15 Minuten wird zum Baden gerufen. Die Gäste steigen in die Wannen. Eine Bretterabdeckung in Brusthöhe hält den Dampf zurück. Nach etwa 40 Minuten folgt ein kalter Aufguss und anschließend Bettruhe. Zur dreiwöchigen Kur gehören natürlich auch Hausmannskost, Höhenluft, Ruhe und Wanderungen in großartiger Umgebung.

Der Millstätter See

Jausenstation Himmelbauer hoch über dem Mölltal
Jausenstation Himmelbauer hoch über dem Mölltal

Das nasse Juwel liegt am Südhang der Nockberge. Hierhin locken Badefreuden nach der Wanderung, vor allem aber die Schönheiten der Natur: Wir besuchen den See an einem jener Oktobertage, an denen sich seit Generationen Dichter und Künstler bei ihm zündende Anregungen geholt haben. Kein Lüftchen regt sich, wie ein Spiegel liegt die von zarten Farben umgebene Wasserfläche. Mild vergolden die Strahlen der Sonne das Land. In den Gärten und Wiesen am See liegen noch Gäste in der Sonne und nehmen den Reichtum des Augenblicks in sich auf. Ein faszinierender Moment im Jahresrhythmus.

Plus drei Tourentipps:

 
  • Auf dem Großen Königstuhl
  • Auf den Monar im Nationalpark Hohe Tauern
  • Zum Wolayer See in den Karnischen Alpen


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Ausgabe 133

Februar/März 2007