© Klaus-Peter Kappest

Der Lenz ist da ... Auf Frühlingspfaden über den Goldsteig im Oberpfälzer und Bayerischen Wald

Ausgabe 134 – April/Mai 2007

Deutschland

Die länger werdenden Tage, der warme Wind aus südlicher Richtung, die immer kleineren Schneeflecken auf den Bergen, das Tropfen des Wassers von den Dächern, der melodische Gesang der Amseln, die vor den Straßencafés aufgestellten Stühle: Das sind untrügli

Aus allen Wiesen sprießen die Blumen …

Lassen wir uns z. B. im Waldnaabtal zwischen Falkenberg und Windischeschenbach von Blüten in vielen Farben begrüßen. Vor der Belaubung der Bäume entfaltet der Seidelbast seine duftenden rosa Blüten und die vielen Schwarzerlen lassen ihren Blütenstaub vom Winde verwehen. Licht und Wärme erfüllen in dieser Zeit den Wald und die Wege. Etwas später wird es am Boden richtig bunt, wenn die Frühlings-Platterbse ihre blauen bis roten Blüten entfaltet, das Wieß der großen Sternmiere leuchtet und an feuchten Stellen das gelbe Milzkraut blühat.

Wo Wasser da Leben …

So beginnt ein Gedicht. Das erleben wir auch auf dieser Frühlingswanderung. Oft führt die Route des Goldsteiges an Bächen und Flüssen entlang, aber auch Weiher und große Wasserflächen, wie im Naturpark Steinwald, sind unsere Begleiter. Besonders häufig sieht man überall die auffälligen Blässhühner mit ihrem tiefschwarzen Federkleid. Ihr Ruf erklingt auch auf den kleinsten Wasserflächen. Das unscheinbar graubraun gefärbte Weibchen der Stockente wird in dieser Zeit ständig vom Erpel mit seinem leuchtend grünen Kopf verfolgt. Auf größeren Wasserflächen kann man sich an dem Haubentaucher mit seinem langen, schlanken Hals und seiner sehr ausgeprägten Schaubalz erfreuen. …

Vier Seiten Reportage mit Übersichtskarte Goldsteig



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Ausgabe 134

April/Mai 2007