© Klaus-Peter Kappest

Versuch's mal mit Gemütlichkeit - Diemelsteig

Ausgabe 134 – April/Mai 2007

Deutschland

Er ist von der sanften Art. Aber auch hier, über dem schönen Diemelsee und drumherum, gibt es ein munteres Auf und Ab. Doch die Anforderungen sind durchweg moderat. Die Sichtachsen phänomenal. Eine gigantische Rauminstallation. Ein begehbares Landschaftsb

Kloster und Romanik

Genial und nützlich: Die Kilometerpfosten
Genial und nützlich: Die Kilometerpfosten

Los geht es in Heringhausen. Die romanische Dorfkirche St. Barbara, die Patronin erinnert an bergmännische Zeiten, verleiht dem Genusswandervorhaben die weihevolle Inszenierung. Den See, ich sollte korrekterweise vom Stausee mit 19,9 Mio m3 Stauvolumen sprechen, im Blick, heißt es bald Höhe gewinnen. Itter und Diemel staut diese Talsperre. Bis zu 34 m tief, 16 km Uferlänge, maximal 300 m breit und 4 bzw. 3,1 km lang. Soviel Statistik muss sein. Der Diemelsteig legt sich wie ein Bindfaden über das Upland. Dorthin gehört der Diemelsee nämlich. Es ist das hessische Sauerland und schließt sich östlich des Rothaarsteigs an das Hochsauerland an. Einfach zu erreichen und mit einer tief gestaffelten, herrlich abwechslungsreichen Mittelgebirgslandschaft. Kaum zu glauben, aber auf den ersten 20 km gibt es Sehenswertes in hoher Dichte. Die romanische, dreischiffige Pfeilerbasilika im Klosterdorf Flechtdorf, die romanische Wehrkirche in Adorf, das Besucherbergwerk Grube Christiane, die Martenberger Klippen oder der Sensationsblick vom Schutzhäuschen auf dem St. Muffert über die zwei Arme des Diemelsees. …

plus Tourentipp Diemelsteig



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Ausgabe 134

April/Mai 2007