© Klaus-Peter Kappest

Wandern mit Kindern

Ausgabe 134 – April/Mai 2007

Deutschland

Wenn Erwachsene einen Schritt gehen, haben sie zwei oder drei zu machen. Sie begreifen Natur viel sinnlicher als die Großen. Doch Wandern als solches ist für Kinder eher langweilig. »Ich will aber nicht weiter gehen!« Quengelsätze wie diesen im Ohr, lasse

Kinder wollen was erleben, nur wegen der schönen Aussicht auf einen Berg zu klettern, ist für sie nicht Anreiz genug. Doch wenn es oben einen Spielplatz gibt, einen schönen Picknickplatz oder die Chance, mit einem Fernglas die Weite nach dem eigenen Haus abzusuchen, dann gibt’s für die Mühe schon eine Belohnung. Und wenn es bereits unterwegs was zu tun und zu gucken gibt, wird der Weg gleich viel kürzer: vielleicht ein Bach, an dem sich Libellen tummeln, ein Ameisenhaufen zum Beobachten, eine Blumenwiese, auf der man Sauerampfer probieren kann, ein Teich, in dem Frösche quaken… Die Magie des Wassers ist riesig. Die Anziehungskraft von Stöcken, Kletterbäumen, Früchten des Waldes, umherfliegenden Insekten, von raschelnden Büschen und besteigbaren Felsen ist für Kinder unerhört groß. Schön, dass auch wir uns daran zurückerinnern. Schön, wenn man Kids den Raum lässt für Phantasien, spontanen Spieltrieb. Wandermagazin zeigt, wo und wie Wandern für Familien mit Kindern besonders attraktiv wird.

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Ausgabe 134

April/Mai 2007