© Klaus-Peter Kappest

Alles im Fluss: Wasserwandern - unterwegs auf Seen und Flüssen

Ausgabe 135 – Juni/Juli 2007

Know How

Wasserwandern ist einzigartig. Der Blickhorizont liegt dicht über der Wasseroberfläche. Beim Befahren von Flüssen bedeutet dies verblüffende Augen-Blicke. Oft genug begrenzt die Uferböschung den Horizont. Überragt von ufernahen Bäumen, Promenaden, Stegen,

Deutschland einig Wasserwanderland

So kann‘s gehen. Während im Frühjahr normalerweise auf den hundert und mehr ausgewiesenen, befahrbaren Flüssen Deutschlands reichlich Wasser unterm Kiel strömt, musste man in diesem April häufig auf die großen, wasserreichen Flüsse oder Kannäle ausweichen. Wasserwandern auf Seen und Talsperren ist meist ganzjährig möglich. Ob kurze Paddeltour für drei oder vier Stunden, ob mehrtägige Wasserwanderung – Beides ist auch blutigen Anfängern möglich. Nahezu an allen befahrbaren Gewässern gibt es Verleihstationen. Professionelle „Boat-People“ leisten die Einweisung für die Eleven, statten die Wasserwander-Neulinge mit Schwimmwesten aus und holen Mann und Boot später mit Fahrzeugen wieder ab. Inzwischen sind viele Flüsse mit speziellen Anlegestellen ausgestattet, denn der schwierigste Akt beim Wasserwandern ist der Ein- und Ausstieg.

Wasserwandern und Naturschutz

Keine Frage, der Naturgenuss einer Kanu-, Kajak- oder Paddeltour ist unvergleichlich hoch. Das liegt zum einen an dem natürlichen Reichtum der wassernahen Flora und der wasserabhängigen Fauna (seltene Vogelarten leben und brüten in Wassernähe), zum anderen an den vielfältigen kostbaren Biotopen der Wasser- und Uferlandschaften. Es bedarf nicht vieler Erläuterungen, dass dem Schutz des sensiblen Ökosystems in Ufernähe und weiter Fluss- und Seelandschaften der Vorrang gehört. Soweit Anlegestellen vorhanden sind, sollten ausschließlich diese Hilfen genutzt werden. Vor jeder Wasserwandertour sollte man sich über eventuelle Schutz- und Schonfristen, über Betretungs- oder Befahrungsverbote informieren. In der Regel verfügen die Kanuverleiher und die örtlichen Tourist-Informationen über die nötigen Informationen. Das gilt auch für die wasserabhängige Befahrbarkeit der Gewässer. Eine ständig aktualisierte Übersicht der Befahrungsregelungen gibt es unter www.kanu.de als download.

Link-Tipp

www.kanu.de

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Wasserwandern begeistert

Beim Canadierfahren sitzt man im Boot und sticht mit einem breiten aber kurzen Paddel rhythmisch ins Wasser. Beim Kajakfahren hält man ein Doppelpaddel in der Hand. Durch rhythmisches Drehen und Eintauchen schiebt man mit der Kraft der Arme, der Schultern das Boot vorwärts. Wandermagazin stellt Ihnen hier einige attraktive Wasserwanderflüsse vor, die sich gerade auch für Einsteiger und Wasserwander-Greenhorns eignen. Die passenden Infoadressen, Tourentipps und Verleihkontakte liefern wir natürlich gleich mit. Wasserwandern ist die kühle, frische und begeisternde Wanderalternative. Machen Sie die Probe auf‘s Exempel!

Info:

Bundesvereinigung Kanutouristik e.V., Lahntalstraße 45, 35096 Roth, Tel. 06426/92 80 45, Fax: 06426/92 80 44, info@kanutouristik.de, www.kanutouristik.de

Link-Tipp

www.kanutouristik.de

Zur Website der Bundesvereinigung Kanutouristik e.V.

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