© Klaus-Peter Kappest

Das Zweiflüsseland - Wasserwanderland Agger-Sieg: Im Kanu unterwegs auf der Sieg

Ausgabe 135 – Juni/Juli 2007

Deutschland

Die Sieg von Au bis zur Rheinmündung: 73 Kilometer, ein Wochenende im Boot. Ausgewählt haben wir die Siegstrecke, weil sich hier schöne Landschaft mit sportlichem Flusscharakter vereint und der Einstieg sowohl mit dem Auto als auch mit der Bahn gut zu err

Naturschutz und Naturgenuss

Ruhige Abschnitte wechseln sich mit flotten Passagen ab
Ruhige Abschnitte wechseln sich mit flotten Passagen ab

An einem sonnigen Freitag lassen wir in Au an der Sieg unsere Boote ins Wasser. Bei Rosbach legen wir einen kurzen Stopp ein, am Wehr in Schladern haben wir bereits 10 Kilometer geschafft. Der Fluss führt uns vorbei an einem Schonbezirk – hier darf das Ufer aus Naturschutzgründen nicht betreten werden. Der Anblick der Landschaft vom Wasser aus ist dafür umso lohnenswerter. Der Fluss trägt uns weiter über Schöneck und Dattenfeld bis Herchen. Da es an der Sieg genügend und gleichmäßig verteilt Zeltplätze gibt, sollte man sich aus Umweltschutzgründen keinen stillen Winkel in freier Natur suchen.

Erschöpft, aber glücklich kommen wir mit dem letzten Tageslicht an unserem Übernachtungsort an. Wir sinken auf die Wiese und ruhen uns erst einmal aus – wir Landratten müssen uns nicht nur ans Wasser gewöhnen, sondern auch ans Paddeln. Mit schmerzenden Armen wachen wir am nächsten Morgen auf. Die ungewohnte Bewegung hat einen ganz schönen Muskelkater verursacht, jetzt heißt es: Zähne zusammenbeißen. Nach ausgiebigem Frühstück fahren wir weiter Richtung Westen. Stromberg, Eitorf und Hennef sind die Koordinaten für diesen Tag. Bei Stadt Blankenberg lassen wir es uns nicht nehmen, dem nassen Element für kurze Zeit den Rücken zu kehren und den historischen Ortskern sowie die Ruine der kleinen Bergstadt zu besichtigen. ...

Mit Tourentipp:

Für Anspruchsvolle: Auf der Sieg durchs Windecker Ländchen nach Eitorf

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Juni/Juli 2007