© Klaus-Peter Kappest

Wendig auf der Weser - Eine Paddeltour durchs Weserbergland

Ausgabe 135 – Juni/Juli 2007

Deutschland

Kanufahren – das sei doch was für Freaks, so die einhellige Meinung meiner Mitfahrer. Warum denn die Fahrräder stehen lassen und in ein schwankendes Boot umsteigen? „Perspektivenwechsel!“, verspreche ich grinsend: „Ihr werdet schon sehen.“ Zwei Stunden sp

Kanu und Kultur

Flusslauf der Weser bei Dölme
Flusslauf der Weser bei Dölme

Auf der Weser ist das Wasserwandern gar kein Problem. Die Strömung hilft auch untrainierten Paddlern beim Vorwärtskommen, ist aber an keiner Stelle allzu stark. Ruhig gleitet das Kanu über den Fluss, lässt uns Zeit, die Landschaft des Weserberglandes vom Wasser aus zu genießen und die vielen Sehenswürdigkeiten am Ufer zu entdecken. Schon vor der Abfahrt haben wir die Fachwerkschätze der Weserrenaissance im malerischen Hann Münden bewundert.

Jetzt führt uns der Fluss weiter Richtung Nord-Westen. Bad Karlshafen, Höxter, Holzminden, Hameln und Rinteln – fast überall kann man mit dem Kanu mitten in der Stadt haltmachen und die verwinkelten Gassen der Fachwerkstädtchen erkunden. Vom Wasser aus eröffnen sich völlig neue Blickwinkel. Schloss Corvey liegt aufgestellt wie eine Kulisse am Ufer und spiegelt sich im Wasser. Weitere Renaissanceschlösser wie Hämelschenburg oder Bückeburg liegen nur wenige Kilometer entfernt. In Schloss Bückeburg bewundern wir staunend die edlen Pferde der fürstlichen Hofreitschule. Solch eindrucksvolle Barockpferderassen hätten wir eigentlich nur in Wien erwartet.

Weitere Reportagen zum Thema "Wasser und Wandern" in diesem Heft:



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Ausgabe 135

Juni/Juli 2007