© Klaus-Peter Kappest

Südwestpfalz: Die Rockies im Südwesten

Ausgabe 136 – August/September 2007

Deutschland

Die rostroten Buntsandsteingebilde, das satte Grün des Pfälzerwald-Teppichs, die baumfreien Buckel im Pirminiusland, dem Holzland und der Sickinger Höhe oder die atemberaubend schönen Talfurchen von Trualb, Wallhalb oder Schwarzbach - so mancher Wand

Prädikatswege

Erfüllte Wandererlebnisse der intensivsten Form garantieren der Rodalber Felsenwanderweg (ein zweitägiges Rundwandervergnügen) und der Dahner Felsenpfad. Das ist sozusagen amtlich! Beide Wege wurden von Experten geprüft und als Prädikatswege zertifiziert. Weniger beliebige Vielfalt, dafür mehr selektive Originalität ist die Devise. So werden noch weitere zertifizierte Wege folgen und in einer regionsweiten Kampagne besonders qualifizierte Wandergastgeber ausgezeichnet.

Pilgerwege

Der Pfälzerwald vor den Toren von Pirmasens
Der Pfälzerwald vor den Toren von Pirmasens

Seit das Pilgerwandern europaweit einen Boom erlebt, entwickelt sich auch im geschichtlich und kulturellen Hinterland der Bischofsstädte Speyer undWorms, dem Biospärenreservat Pfälzerwald/Nordvogesen, eine ganz eigene Pilgerwegeinfrastruktur. Vom Speyerer Dom ausgehend führt die Südroute der Pfälzer Jakobswege entlang der deutsch-französischen Landesgrenze zum Kloster Hornbach (erste Grablege des hl. Pirminius), wo auch die Nordroute, über Zweibrücken kommend,mündet. Ein alternativer Verbindungsweg zwischen beiden Routen führt durch die Südwestpfalz vom Johanniskreuz auf der Nordroute über Waldfischbach-Burgalben mit der sehenswerten Wallfahrtsstätte Maria Rosenberg über Rodalben, Pirmasens nach Dahn und weiter nach Erlenbach auf der Südroute der Pfälzer Jakobswege.

Stadt, Land, Burg

Zwei quicklebendige Städte, die Rosenstadt Zweibrücken und die Schuhmacher- und Ledermetropole Pirmasens, bieten kulturellen und städtischen Flair mit optimaler Anbindung an die Natur. So taucht man von Pirmasens mit dem Bus binnen weniger Minuten in die grüne Lunge des Pfälzerwaldes ein. Rustikales Hüttenvergnügen unter freiem Himmel inclusive, das verspricht ein Netz von bewirtschafteten Hütten entlang der Wanderwege. Umwerfend ist das Dahner Felsenland mit seinen vielzähligen Burgen, dem Baumwipfelpfad in Fischbach und riesigen, nahezu einsamen Waldarealen entlang der deutsch-französischen Grenze. Sehenswert auch das Deutsche Schuhmuseum Hauenstein oder das faszinierende Burgeninformationszentrum im schönen Lemberg. Und wer die eigentümlichen Wegekreuze in Eppenbrunn, heidnische und christliche Symbolik in Stein geschlagen, nicht kennt, dem ist wahrlich Großes entgangen. ...



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Ausgabe 136

August/September 2007