© Klaus-Peter Kappest

Von der Katastrophe zum Naturwunder - Geopark Ries

Ausgabe 136 – August/September 2007

Deutschland

Vor etwa 14,5 Millionen Jahren stürzte ein fast ein Kilometer großer Steinmeteorit mit einer Geschwindigkeit von ca. 70.000 Stundenkilometern nahe der heutigen Stadt Nördlingen auf die Albhochfläche und drang bis in eine Tiefe von fast 1.000 Metern in

Naturgewalten

In der Gluthitze des Aufpralls verdampften damals der Meteorit und das von ihm direkt getroffene Gestein. Naheliegendes schmolz, Entferntes wurde weggeschleudert und zertrümmert. Die ungeheure Wucht des Einschlags bewegte über 150 Kubikkilometer Gestein. Aus den Trümmer- und Schmelzprodukten entstanden neue Gesteinstypen, von denen der „Suevit“ der bekannteste ist. Bis heute ist das Ries als fast runder Kessel mit ca. 25 Kilometern Durchmesser und einem bis zu 150 m hohen Rand deutlich zu erkennen. Von sechs Aussichtspunkten am inneren und äußeren Kraterrand, von der Mitte und vom „Daniel“, dem 90 m hohen Turm der St. Georgskirche in Nördlingen, ist der Blick auf das Phänomen phantastisch. Und bereits beim Besteigen des Turms kommt der Besucher in Kontakt mit dem seltenen Baumaterial: Die Turmstufen bestehen aus Suevit. ...

Mit Tourentipp: Schäferberg

Wandern & Geologie  Reportagen in diesem Heft:



Weiter geht's in der Print-Ausgabe

Diese Ausgabe ist leider vergriffen.

Ausgabe 136

August/September 2007