© Klaus-Peter Kappest

Von klingendem Stein und einer chaotischen Schlammstromeinheit

Ausgabe 136 – August/September 2007

Deutschland

Da sage noch einer, Erdgeschichte sei ein trockenes Thema! Das obere Brohltal belegt höchst anschaulich, dass dem nicht so ist, und Geologie auch für den Laien nicht nur verständlich, sondern auch spannend präsentiert werden kann.

Steinreich

Zwischen Engeln, Weibern und Kempenich bietet sich beim Erkunden der zahlreichen Steinbrüche beste Gelegenheit, mehr über die bewegte Vergangenheit des Laacher Vulkangebiets zu erfahren. Der ca. 17 km lange Rundwanderweg „Geo-O“ (Oberes Brohltal) beginnt in Engeln, das man auch mit der historischen Brohltal-Bahn, dem „Vulkan-Expreß“, erreichen kann. Die Schmalspurbahn sorgte einst für den Steintransport ins Rheintal.

Im Steinbruch „Auf der Windkaul“ steht man gleich mitten in dem Tuffgestein, das das Landschaftsbild prägt. Wissenschaftlich exakt handelt es sich um die Weiberner Phonolithtuffdecke, die hier mit einer Mächtigkeit von rund 30 m auf dem Land liegt. Aber nicht nur in diesem Aufschluss, wie Geologen einen Steinbruch nennen, sondern auch im Ortsbild von Weibern ist der helle Stein wiederzufinden. ...

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Ausgabe 136

August/September 2007