© Klaus-Peter Kappest

Wald, Wasser, Felsen und Blumen - Steinklamm bei Spiegelau

Ausgabe 137 – Oktober/November 2007

Deutschland

In einer 100 m tiefen Schlucht rauscht die Große Ohe an mächtigen Felsen vorbei. Der berühmte Geologe Carl Wilhelm von Gümbel bezeichnete die Steinklamm bereits 1868 als eine der „sehenswürdigsten Naturmerkwürdigkeiten des Bayerischen Waldes“. Man wandert

Ehre, wem Ehre gebührt!

Am Gipfelkreuz des Rachels hoch über Spiegelau
Am Gipfelkreuz des Rachels hoch über Spiegelau

Obgleich die Steinklamm bereits vor ihm begangen wurde, war es der Wanderführer, Insektenforscher und Naturfreund Fridolin Apfelbacher, der vor einigen Jahren die Idee hatte, die Klamm durch einen gut begehbaren Weg zu erschließen. Zusammen mit der Gemeinde Spiegelau und der Stadt Grafenau konnte nach unermüdlicher ehrenamtlicher Tätigkeit des Initiators und seiner Freunde 2005 ein solcher Weg den Wanderern zur Verfügung gestellt werden.

Steter Tropfen höhlt den Stein

Die Große Ohe hat sich einen Weg durch die Felsen gebahnt
Die Große Ohe hat sich einen Weg durch die Felsen gebahnt

Bei aufmerksamer Betrachtung der Felsen im Flussbett erkennt man auffallende trichter- oder topfförmige Vertiefungen, in denen sich teilweise Steine tummeln. Diese Strudellöcher oder Kolke entstanden durch die ausspülende Wirkung stehender Wasserwalzen, die teilweise durch kleinere Steine noch wesentlich verstärkt wurde. Daneben befinden sich geglättete Felsen und Fließrinnen. Man nimmt an, dass nach der letzten Vereisung die Kraft des abfließenden Wassers besonders stark war...

Mit integriertem Tourentipp: Durch die wildromantische Steinklamm

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Ausgabe 137

Oktober/November 2007