© Klaus-Peter Kappest

La Palma: Urwald und Vulkane

Ausgabe 138 – Januar/Februar 2008

Spanien

Vom Roque de los Muchachos (2.426 m), La Palmas höchstem Gipfel, scheinen die Sterne zum Greifen nah. So klar ist der Himmel über der Insel, dass Astronomen aus aller Welt hier ihre Teleskope aufgestellt haben. Während ihr Blick sich in die Weiten des All

Leben mit dem Vulkan

Im Süden der Insel verläuft die „Route der Vulkane", die den Wanderer über Krater und Vulkankegel führt, durch bizarre Lavalandschaften und tiefgrüne Kiefernwälder, in deren Unterholz der Ginster blühat. Seit jeher hat die vulkanische Aktivität das Leben La Palmas geprägt. Viele Legenden erzählen von gewaltigen Vulkanausbrüchen und davon, wie die Schutzheiligen der Insel letztlich das Schlimmste verhinderten. Selbst im Jahr 1971 soll die Jungfrau von Candelaria schützend ihre Hand über den Leuchtturm von Fuencaliente und die im Bau befindliche Strandhütte einer Familie gehalten haben, die sie um Hilfe anrief.

Ein „Wunder" anderer Art sind die Drachenbäume: alte Riesen mit einer gegerbten faltigen Haut voller Höhlungen und Verwachsungen, in deren sich endlos verzweigenden Ästen Fabelwesen mit bizarren Gesichtern eingeschlossen zu sein scheinen. Bis zu 1.000 Jahre alt können diese Methusalems unter den Bäumen werden. …

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Ausgabe 138

Januar/Februar 2008