© Klaus-Peter Kappest

Zypern, die Götterinsel

Ausgabe 138 – Januar/Februar 2008

Zypern

Die Subtropen, so ein namhafter Geograph des vergangenen Jahrhunderts, seien das wahre Paradies auf Erden. Stimmt! Jedenfalls für Zypern. Frühlingswanderungen auf Zypern bringen jeden Besucher ins Schwärmen. auch Schon Ende Januar ist die Luft der Mac

Kristallklar und göttergleich

Blick vom Aphrodite-Nature-Trail zum Kap Akamas
Blick vom Aphrodite-Nature-Trail zum Kap Akamas

Aus der schier endlosen Weite des Mittelmeeres mit seinem kristallklaren Wasser leuchten die hellen Strände der Insel. Darüber erhebt sich das Land bis in alpine Höhen. Am Olymp Zyperns ist die Baumgrenze erreicht. Der Frühling webt einen grünen Teppich mit unzähligen Blüten in allen Farben über das Land. Nach der griechischen Mythologie waren an der Entstehung der Insel verschiedene Götter beteiligt: Poseidon, der Gott des Meeres, gab einen kleinen Teil seines Reiches; Hephästos, der Gott des Feuers, ließ vor Jahrmillionen das glühende Magma aus Spalten in der Erdkruste in das Meer eindringen, so dass die Gesteine entstanden, die heute auf Zypern zu finden sind. Und Aphrodite, die Göttin der Schönheit, wurde nicht zufällig hier geboren. Sie hat das Land mit all den herrlichen Blumen ausgestattet, die heute Pflanzenfreunde aus der ganzen Welt begeistern.

Die Kupferinsel

Nature-Trail Richtung Rastplatz Smigies (Akamas)
Nature-Trail Richtung Rastplatz Smigies (Akamas)

Der griechische Name Kypros gab dem roten Gold der Antike, dem Kupfer, seinen Namen. Bereits 2760 v.Chr. Wurde Kupfer gewonnen. Die Insel verfügte über die seinerzeit bedeutendsten Erzvorräte. Die im Osten des Mittelmeeres gelegene Insel, deren Fläche etwa halb so groß ist wie Rheinland-Pfalz, gehört geographisch bereits zu Asien, dennoch sind die Zyprer kulturell mit Europa stärker verbunden. Das fast 2.000 Meter hohe Troodos-Gebirge ist von einem dünn besiedelten Hügelland umgeben, das sich sanft zu den Küstenlandschaften im Süden, Westen, Osten und zur Ebene von Lefkosia (Nikosia) hin abdacht. Einen gebirgigen Abschluss findet die Insel im Norden durch das Kyrenia-Gebirge. …

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Ausgabe 138

Januar/Februar 2008