© Klaus-Peter Kappest

Donau: Von Schlucklöchern und Quelltöpfen

Ausgabe 139 – März/April 2008

Deutschland

Wandern an einem ebenso abwechslungsreichen wie malerischen Fluss, das kann man öfters haben. Aber wo verschwindet schon ein ganzer Fluss am Weg? An rund 155 Tagen im Jahr sucht man unterhalb von Immendingen die Donau vergeblich in ihrem Bett.

Donauversinkung

Blautopf mit Hammerschmiede
Blautopf mit Hammerschmiede

Nicht nur, dass die Donau zwischen Immendingen und Möhringen im Sommer und im Herbst nahezu ihr gesamtes Wasser in mehreren Schlucklöchern von der Erdoberfläche verschwinden lässt, es sucht sich so den Weg zum Rhein: Wie Forschungen bereits 1877 ergaben, fließt das „abgetauchte“ Donauwasser teilweise durch die Hohlräume des Kalkgesteins nach Süden, wo es nach 12 bis 13 km in der Aachquelle wieder zutage tritt. Dieses Flüsschen strebt zum Bodensee – und damit gelangt auch Donauwasser auf ganz natürlichem Weg in den Rhein und in die Nordsee. Doch als Wanderer entlang der Donau werden Sie nicht lange am trockenen Flussbett laufen müssen, denn die Bäche und Nebenflüsse sorgen ab Beuron wieder für eine „richtige“ Donau, dann zusätzlich noch gerahmt von hohen Kalkfelsen.

Abstecher zur schönen Lau

Die blaue Donau
Die blaue Donau

Der Wanderweg längs der Donau vermeidet weitgehend, den bekannten Donauradweg zu nutzen und macht stattdessen einige Schlenker zu sehenswerten Zielen außerhalb des Donautales. Auch malerische Blicke von den Höhen mit ihren Burgen oder Ruinen gehören zum Weg dazu…

In diesem Heft finden Sie auch sechs ausführliche Wandertipps sowie weitere Reportagen zum Thema Stress- und Staufrei Wandern:

Reportagen:

Ausführliche Tourentipps:

  • Rheinburgenweg Andernach bis Brohl-Lützing
  • Traumpfad Saynsteig
  • Felskippen und Wasserlauf - Durch das Baybachtal
  • Der Oelsbergsteig
  • Von Osterspai nach Braubach
  • Zu Sauerburg und Pfalzgrafenstein


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Ausgabe 139

März/April 2008