© Klaus-Peter Kappest

Donaubergland: Neue Wege

Ausgabe 139 – März/April 2008

Deutschland

Das Donaubergland ist eines der landschaftlich reizvollsten Gebiete Baden-Württembergs. Die junge Donau ist es, die mit ihren Seitentälern diese Region seit Jahrmillionen geprägt hat. Hier gibt es die tiefsten Täler und die höchsten Berge der Schwäbischen

Auf dem Laibfelsen
Auf dem Laibfelsen

Donaubergland – das Logo ist Programm: Eine blauer Halbkreis für die Flüsse und ein grüner Halbkreis für die Wälder und Berge. „Dronda“ an der Donau und „droba“ auf den Zeugenbergen und den Felsen, wie der Schwabe zu sagen pflegt. Geographisch umfasst dieses Gebiet um Tuttlingen die südwestlichen Teile der Schwäbischen Alb mit ihren Tausendern, Teile der Baar, die schon zum Schwarzwald hinweisen, und das Tal der Oberen Donau. Württemberger und Alemannen, Schwaben und Badener, hier leben sie einträchtig nebeneinander. In einer alten Beschreibung des Donauberglandes heißt es: Die Menschen sind ein „derbes, munteres, etwas neckisches, rastlos tätiges und genügsames Volk“.

Kleine Naturwunder

Weiße Fetthenne im Morgenlicht
Wieße Fetthenne im Morgenlicht

Die Felsen des Donautals bieten Pflanzen Standorte, auf denen von Natur aus der Wald keinen Fuß fassen konnte. Die Humusschicht ist nur wenige Zentimeter dick. Hier kommen sogenannte Reliktpflanzen wie z.B. das Steinröschen vor, die heute in den arktischen oder alpinen Regionen ihren Verbreitungsschwerpunkt haben. Auch für die Tierarten herrschen Lebensbedingungen, die besondere Anpassungen erfordern. So ist das Donautal für das Vorkommen der felsenbrütenden Vogelarten wie Wanderfalke, Uhu, Kolkrabe und Dohle bekannt. Das Durchbruchstal der Oberen Donau wird auch der Grand Canyon des Landes genannt und dieses Naturschauspiel gilt es zu schützen. Der Naturparkverein Obere Donau will die Schönheit und Einzigartigkeit des Naturparks auch für spätere Generationen erhalten.

Neue Pfade

Blick vom Aussichtspunkt Kehlen
Blick vom Aussichtspunkt Kehlen

Seit 2007 der Donauberglandweg ausgeschildert wurde (natürlich auch mit blauem Halbkreis und grünem Halbkreis) kann man die ganze Palette der Naturschönheiten auch an einem Stück erwandern. Von der Schwäbischen Alb ins Donautal – führt die Streckenwanderung der Extraklasse, die am 12. Januar auf der CMT in Stuttgart mit dem Gütesiegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ ausgezeichnet wurde…

Mit eingeklebtem 20-seitigen Pocketguide mit folgendem Inhalt:

 
  • Vom Lemberg zum Dreifaltigkeitsberg - Der Donauberglandweg: Etappe 1
  • Vom Dreifaltigkeitsberg nach Mühlheim a. d. Donau - Der Donauberglandweg: Etappe 2
  • Von Mühlheim nach Fridingen a. D. - Der Donauberglandweg: Etappe 3
  • Von Fridingen zum Kloster Beuron - Der Donauberglandweg: Etappe 4
  • Wir entdecken die Zeugenberge - Über Hohenkarpfen und Hohenlupfen („Extra Tour“)
  • Dem Bären auf der Spur - Wanderung rund um Bärenthal  („Extra Tour“)
  • Höwenegg – Abenteuer Vulkanlandschaft - Rund um Immendingen  („Extra Tour“)


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Ausgabe 139

März/April 2008