© Klaus-Peter Kappest

Luxemburg: Rot-Weiß-Blau

Ausgabe 139 – März/April 2008

Luxemburg

Die Wiederbelebung der Dörfer im Islek fällt schon auf den ersten Blick auf. Sie zeigt sich am deutlichsten in den neuen, fröhlich bunten Wohnhäusern, mit denen städtische Architektur Einzug in die Gemeinden hält.

Die weißen Dörfer

Die Maulusmühle im gleichnamigen Ort
Die Maulusmühle im gleichnamigen Ort

Vielleicht spricht man in einiger Zeit hier von den „roten Dörfern“, denn die Vorliebe zeitgenössischer Häuslebauer tendiert oft zum kräftigen, dunklen Rot – während die alten Dörfer über Jahrhunderte hinweg von weiß gekalkten Gebäuden geprägt waren. Mit der Kalkschicht auf der Fassade wurde Ungeziefer ferngehalten. Der kleine Weiler Holler ist eines der letzten Relikte dieser ländlichen Bautradition. Im Nachbarort Binsfeld hat man die Möglichkeit, im Landmuseum/Musée Rural das Innenleben alter Bauernhäuser und viele Zeugnisse des bäuerlichen Alltags zu sehen.

Verteilt auf 21 Räume in einem historischen Bauernhof und Nachbargebäuden bietet die Sammlung Einblicke in das Landleben vom 18. Jh. bis in die 1950er Jahre, als sich auch im Ösling die Mechanisierung in der Landwirtschaft durchsetzte und der Region einen weiteren Bevölkerungsverlust brachte.

Es klappert die Mühle …

Wassermühlen gehören in den Ardennen seit dem frühen Mittelalter zur bäuerlichen Kulturlandschaft. Als eines der geschichtsträchtigsten Beispiele gilt die Asselborner Mühle, die das Trierer Kloster St. Maximin 1036 im Tausch vom Kloster Stablo-Malmedy erhielt…

Mit einem Tourentipp: Der Asselborner Mühlenweg

Die Reportagen zum Schwerpunktthema Luxemburgische Ardennen in diesem Heft:



Weiter geht's in der Print-Ausgabe

Diese Ausgabe ist leider vergriffen.

Ausgabe 139

März/April 2008