© Klaus-Peter Kappest

Zum hl. Wendelin ins Saarland

Ausgabe 139 – März/April 2008

Deutschland

Eine neue Via Saarviensis? Natürlich nicht. Dafür gibt es keine historischen Belege. Belegt, überliefert und jüngst wieder in Szene gesetzt hat man im saarländischen Landkreis Sankt Wendel die Pilgertradition zur Basilika St. Wendel mit dem kunstvollen un

Kloster und Abteikirche Tholey
Kloster und Abteikirche Tholey

Der iroschottische Wandermönch, den man als ersten Abt eines der ältesten Benediktinerklöster Deutschlands, des Klosters St. Mauritius in Tholey, ansieht, hat im Sankt Wendeler Land seine Spuren und damit viele Geschichten hinterlassen. Etwa diese: Führten nun die Ochsen den Leichnam des geehrten Abtes zur Wendalinuskapelle vor den Toren von Sankt Wendel oder just an die Stelle, an der sich heute die erhabene Basilika in Sankt Wendel erhebt? Das Begräbniswunder ist nur eines der Geheimnisse, die wohl nie gelöst werden.

Besinnungswege, Mauritius- und Marienrundweg

Ein 15 km langer Wendelinus-Pilgerweg verbindet die wichtigsten Lebensstationen des hl. Wendelin als Missionar der Region: Sankt Wendel und Tholey am Schaumberg. Der 8 km lange Wendelinus-Rundweg führt von der Basilika in einer landschaftlich attraktiven Runde zur Wendalinuskapelle vor der Stadt und zurück. 10,5 km lang ist der Marien-Rundweg. Er greift die Marienverehrung in Marpingen auf, die jährlich zigtausende Wallfahrer in das kleine Örtchen pilgern lässt, und verbindet die wichtigsten Stätten der Marienverehrung im näheren Umkreis mit einer Wanderstrecke, die teilweise auch für Rollstuhlfahrer mit Begleitung nutzbar gemacht wurde…

Weitere Reportagen zum Thema Pilgerwandern in diesem Heft:



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März/April 2008