© Klaus-Peter Kappest

Abenteuer Lahntalradweg

Ausgabe 140 – Mai/Juni 2008

Deutschland

Pünktlich zum Wochenende haben sich Wolken und Regen verzogen. Im Quellgebiet der Lahn glitzern noch einzelne Tropfen im satten Grün der Wiesen, über uns lassen sich zaghaft die ersten Sonnenstrahlen blicken. Für die nächsten drei Tage haben wir uns einig

Der stille Traum der Natur

Lahnquelle bei Netphen
Lahnquelle bei Netphen

Glücklicherweise haben wir uns für die Radweg-Variante in Fließrichtung der Lahn entschieden. Zwar ist der Radweg in beiden Richtungen ausgeschildert, doch wir merken schon bald, dass ein Tagespensum von 60 km für untrainierte Radler auch flussabwärts kein Pappenstiel ist. Das komplette Lahntal ist auch durch die Bahn perfekt erschlossen, doch wir haben uns die gesamte Strecke per Pedale vorgenommen. Nach einer ausgiebigen Pause im Wittgensteiner Fachwerkstädtchen Bad Laasphe und der Besichtigung des Schlosses in Biedenkopf können wir uns keine „Trödelei“ mehr leisten. Auch wenn die vielen schönen Rastplätze am Weg verlockend in der Sonne liegen – wir genießen die Landschaft ebenso während der Fahrt! Fast steigungsfrei gleiten die Räder am Fluss entlang, der sich in weiten Schleifen durch das hügelige Lahn-Dill-Bergland zieht, und erreichen gegen Abend Marburg mit seiner sehenswerten historischen Altstadt.

Sonne und Wein

Die Goethestadt Wetzlar mit dem bemerkenswerten Dom
Die Goethestadt Wetzlar mit dem bemerkenswerten Dom


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Ausgabe 140

Mai/Juni 2008