© Klaus-Peter Kappest

Baden-Baden - Die Kur-, Festspiel- und Wanderstadt

Ausgabe 140 – Mai/Juni 2008

Deutschland

Ende des 18. Jahrhunderts wird Baden-Baden als mondäner Kurort entdeckt. Viele herrschaftliche Gäste machen den Kurort zur „Sommerhauptstadt Europas“. Es entstehen Luxushotels, die Spielbank und das Kurhaus. Das Festspielhaus lockt mit Opern, Musicals und

Aber auch eine Wanderstadt?

Ja natürlich! In Baden-Baden findet man viele hochrangige Wanderrouten – das Netz der markierten Wege im riesigen Stadtwald umfasst 350 km. Sie haben richtig gelesen: 350 km. Baden-Baden ist die einzige große Kreisstadt mit zwei Premiumwanderwegen in Baden-Württemberg. Der „Panoramaweg“ und der „Ebersteinburg-Rundweg“ haben das Deutsche Wandersiegel mehr als verdient.

Der Panoramaweg ist „spitze“

Wasserfälle, Aussichtskanzeln, Felstürme und einsame Seen, sprudelnde Holzbrunnen und gemütliche Schutzhütten – all das bietet der Panoramaweg in und um Baden-Baden herum. Auf insgesamt 40 Kilometern Weglänge, eingeteilt in fünf Etappen zwischen fünf und elf Kilometern kann man je nach Kondition und Laune die einzelnen Wegstrecken kombinieren oder zeitlich unabhängig voneinander begehen. Alle Ausgangs- und Endpunkte sind mit dem Bus zu erreichen – und es gibt in der Tat Panorama pur! Was will man mehr als Wanderer? Einkehren vielleicht? Kein Problem, am Weg gibt es zahlreiche Lokalitäten mit herrlichen badischen Spezialitäten, sogar eine bewirtschaftete Hütte. Wer hätte das auf einem „Stadtwanderweg“ erwartet!

Der Ebersteinburg-Rundweg

Der Ort Ebersteinburg liegt 426 m hoch zwischen Murgtal und Oostal. Das „Bergdorf“ gehört seit 1972 zu Baden-Baden. Um 1100 n. Chr. Waren die Grafen von Eberstein dort ansässig und errichteten eine Burg. …

Mit ausführlichen Tipps:

  • Ebersteinburg-Radweg
  • Panoramaweg Baden-Baden


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Ausgabe 140

Mai/Juni 2008