© Klaus-Peter Kappest

Grenzenlos! - Radeln auf der Via Romana

Ausgabe 140 – Mai/Juni 2008

Deutschland

Die kulturtouristische Radwanderroute Via Romana ist als Rundtour konzipiert und führt auf 250 km durch die niederrheinische Region zwischen Xanten und Nijmegen. Sie bietet eine große Vielfalt an historischen und landschaftlichen Sehenswürdigkeiten und is

Eine Reise durch 2000 Jahre Geschichte

Blick auf Luisendorf bei Bedburg-Hau
Blick auf Luisendorf bei Bedburg-Hau

Die Grundlage des Radweges Via Romana ist die antike Limesstraße der Römer, die als Heeres- wie auch Handelsroute römische Siedlungen und Kastelle miteinander verband. Zahlreiche imposante Überreste der römischen Kultur sind auf der Route zu erleben. Schon am Startpunkt unserer Radeltour in Xanten begeben wir uns auf eine Zeitreise in die Vergangenheit. Die über 2000 Jahre alte Stadt ist heute vor allem durch den Dom St. Viktor und die mittelalterliche Altstadt geprägt. Im Archäologischen Park Xanten gelangen wir noch weiter in die Vergangenheit – die interessanten Ausgrabungsstätten und Bauwerke führen uns auf die Spuren der Römer. 20 Radelkilometer weiter besuchen wir in Kalkar den Freizeitpark am „Schnellen Brüter“, einen Atomkraftwerk, das aufgrund zahlreicher Widerstände nie ans Netz ging und heute alternativ genutzt wird. Wir folgen der Via Romana weiter in Richtung Nord-Westen, vorbei an zahlreichen Mühlen, Schlössern und Herrenhäusern.

In Nachbars Garten

Marktplatz in Nijmegen
Marktplatz in Nijmegen

Unser nächster Etappenpunkt ist Kleve, wo wir staunend die Aussicht von der Schwanenburg genießen. Sie ragt auf einem eiszeitlichen Moränenwall über der Stadt auf und bildet so einen spannenden Kontrast zur flachen Rheinaue. Die weitläufigen Park- und Gartenanlagen der Stadt, die bereits im 17. Jh. Angelegt wurden, dienten sogar als Vorbilder für die Gärten von Versailles und den Berliner Tiergarten. …

Die Reportagen zum Titelthema Radwandern in diesem Heft:



Weiter geht's in der Print-Ausgabe

Diese Ausgabe ist leider vergriffen.

Ausgabe 140

Mai/Juni 2008