© Klaus-Peter Kappest

Wandern durch Sachsens Weltkulturerbe - Von Luftschlössern und prächtigen Parkanlagen

Ausgabe 140 – Mai/Juni 2008

Deutschland

Dem Baueifer des sächsischen Kurfürsten und polnischen Königs verdankt Sachsen Schlösser und Gärten von Weltrang. August der Starke lieferte damit viele gute Gründe, an die Elbe zu reisen. Eine wunderbare Art, sich diesem Welterbe zu nähern, ist ein Spazi

An jedem Etappenziel viel Kultur und ein guter Tropfen

Raddampfer vor Schloss Pillnitz
Raddampfer vor Schloss Pillnitz

Dem UNESCO-Weltkulturerbe „Dresdner Elbtal“ können Sie sich höchst genussvoll auf dem Sächsischen Weinwanderweg nähern und dabei das Weinbaugebiet Elbe kennen lernen. Zwischen Pirna und Diesbar-Seußlitz geht die Zeitreise durch 800 Jahre Weinbau-tradition mitten durch die steilen Lagen der Sächsischen Weinstraße. So durchwandert man eine malerische Kulturlandschaft mit Weinbergterrassen, Winzerdörfern und Schlössern, wie dem Schloss Wackerbarth in Radebeul, bevor man zu dem wohl berühmtesten Abschnitt des Elbtals kommt: den 18 Kilometern zwischen Dresden und Pillnitz, die zum Weltkulturerbe gehören. Die Pracht des Barocks findet man hier an vielen Stellen, denn Bauherr August der Starke zeigte sich großzügig.

Basteiblick
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In Pillnitz ließ er unmittelbar an der Elbe ein „Lustschloss für Park- und Wasserfeste“ mit ausgedehnten Garten- und Parkanlagen (28 ha) bauen, das neben aller Schönheit auch einen Eindruck von höfischer Lebensart gibt. Während Pillnitz ein asiatisch geprägtes Schloss werden sollte, ließ der Kurfürst in seiner Residenzstadt Dresden in höchster Form repräsentativ bauen. Es entstand „Elbflorenz“ wie es bis heute die Menschen aus aller Welt begeistert: die malerische Silhouette mit der weltberühmten Semperoper, dem Dresdner Zwinger, dem Dresdner Schloss, der Brühlschen Terrasse und der Dresdner Frauenkirche…

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Ausgabe 140

Mai/Juni 2008