© Klaus-Peter Kappest

Alpenregion Tegernsee Schliersee: Meditationsweg

Ausgabe 141 – Juli/August 2008

Deutschland

Sich Zeit für sich selbst nehmen, durchatmen, auftanken, entspannen. Immer mehr Menschen wollen dem Alltagsstress entgehen und sich eine Auszeit gönnen. Dazu lädt der Meditationsweg zwischen Bad Aibling und Holzkirchen, in der Alpenregion Tegernsee Schlie

Drei Tage Pilgern auf „meinem Lebensweg"

„Werden Sie sich Ihres Lebenswegs bewusst!“, so lautet das alles umfassende Motto dieser Spurensuche im bayerischen Voralpenland. Zu Orten der Kraft und Energie wie zu den Schönheiten der Schöpfung führt der Meditationsweg zwischen Bad Aibling und Holzkirchen. Rund 50 Kilometer lang schlängelt sich der ausgeschilderte Fußweg vorbei an Feldkreuzen, Kirchen und Kapellen sowie an besonderen Orten der Natur durch die herrliche Landschaft der Alpenregion Tegernsee Schliersee.

Er ist als Rundweg in drei Etappen angelegt, wobei eine Hälfte der Runde mit der Bahn zurückgelegt wird. Durch die Bahnhöfe von Holzkirchen und Bad Aibling als Start- und Zielpunkt lässt sich der Meditationsweg aber auch problemlos bei einer Anreise mit dem Auto laufen. Die erste Etappe führt von Bad Aibling nach Irschenberg, die zweite nach Weyarn/Thalham und die dritte nach Holzkirchen.

Etappe 1 – Die Vergangenheit

Zeit für eine Rast
Zeit für eine Rast

„Deine Seele geht zu Fuß – der Weg ist das Ziel“, so wird der Wanderer am Bahnhof in Bad Aibling von einem Meditationsschild begrüßt. Jetzt bestimmen Sie allein die Geschwindigkeit Ihrer Entdeckungsreise zu sich selbst. Bei der Marienstatue vor der St. Jakobuskirche in Willing legen Sie vielleicht den ersten längeren Halt ein. Die „Bitten um den guten Weg“ mögen in den Ohren Ihres Schutzengels an der richtigen Stelle sein. Aber auch Jakobus als Schutzpatron der Pilger auf ihrer wesentlich weiteren Wanderung nach Santiago de Compostela ist ein kompetenter Ansprechpartner.

In dieser Kirche fühlt man sich zum ersten Mal auf dem Meditationsweg auch als Pilger und nicht nur als Wanderer. Bei dem alten Ahornbaum in Köckbrunn stoßen Sie auf einen geeigneten Platz, um „Vergangenes loszulassen“. Nur keine Scheu! Reden Sie sich von der Seele, was Ihnen gerade in den Sinn kommt! Nur der Ahorn hört zu; der mächtige Baum stärkt Ihnen den Rücken, vermittelt Stärke und Schutz – wie Sie es vielleicht zum letzten Mal in Kindertagen erlebt haben. …



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Ausgabe 141

Juli/August 2008