© Klaus-Peter Kappest

Brilon: Spuren der Hanse im Hochsauerland

Ausgabe 141 – Juli/August 2008

Deutschland

Schon die Mitgliedschaft im Westfälischen Hansebund zeigt, dass Brilon sich in bester Gesellschaft unter fernreisenden Kaufleuten befand. Heute präsentiert sich die historische Hansestadt als ein Ort, von dem hervorragende Fernwanderwege ausgehen. Qualitä

Vom Reichtum einer Hansestadt

Historisches Rathaus
Historisches Rathaus

Spätestens seit dem Ende des 13. Jh. Gehörte Brilon zur Hanse. Die Mitgliedschaft in diesem Kaufleutebund zeigt, dass die Stadt im Hochsauerland zu den international bedeutenden Handelsplätzen gehörte. Das Rathaus entstand um 1250 und zählt damit zu den ältesten Rathäusern Deutschlands. Seine Arkaden im Erdgeschoss verraten noch heute, dass sich hier einst eine Markthalle befand, in der heimische Kaufleute und Handwerker, aber auch Händler aus der Ferne ihre Waren anboten.

Gleichzeitig diente das Rathaus als Gildehaus der Kaufleute. Mitte des 18. Jh. Erhielt es seine barocke Fassade. Der Neubau der Nikolaikirche am Steinweg ersetzte in jener Zeit auch eine gotische Kapelle, die ebenfalls dem hl. Nikolaus als Schutzpatron der Schiffer geweiht war. Noch weitgehend im mittelalterlichen Aussehen prägt die Propsteikirche St. Petrus und St. Andreas die Stadtsilhouette. Ihr mächtiger Westturm ist das Wahrzeichen Brilons – eine Landmarke nicht nur für Wanderer…

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Ausgabe 141

Juli/August 2008