© Klaus-Peter Kappest

Diemelsee: Wasser aus jeder Perspektive

Ausgabe 141 – Juli/August 2008

Deutschland

Der 60 km lange Diemelsteig umrahmt in einer großzügigen Runde den Diemelsee. Die zwei Stauseen – einen vor, den anderen hinter der Staumauer - verdankt das Land dem preußischen Wasserstraßengesetz. So beliebt die Seen bei den Ausflüglern sind, eigentlich

Diemelsee aus allen Blickwinkeln

Blick auf den Diemelsee
Blick auf den Diemelsee

Nach dem Start beim Haus des Gastes in Heringhausen geht es über den Diemelsteig zum gleichnamigen See hinunter. Von der Uferpromenade lässt sich wunderbar das Treiben auf den Wellen beobachten, wie Segler und Surfer den Wind ausnutzen. Vielleicht können Sie den Wind für den Aufstieg auf die St. Muffert-Klippe nutzen. Der Weg ist etwas beschwerlich, aber dafür werden Sie oben mit unvergleichlichen Panoramablicken auf den beiden Enden des Sees belohnt. Dann entfernt sich der Diemelsteig allmählich vom See und zieht seine Runde über Rhenegge nach Adorf, weiter über Wirmighausen, Flechtdorf und Deisfeld nach Schweinsbühl.

Bei Hemmighausen verläuft der Diemelsteig ein Stück gemeinsam mit dem Uplandsteig nach Ottlar, um dann wieder „allein” nach Heringhausen zurück zu kehren. Ab dem Dörfchen Stormbruch kommt der Wanderer wieder auf Tuchfühlung mit dem See. Dann steigt der Weg wieder an und auf „Panorama-Höhe“ geht es durch Fichten- und Mischwald oberhalb des Sees. Aus dem Wald kommend zeigt sich der „Zwei-Länder-See“ von seiner hessischen Badeseite. Unterhalb der Diemel-Sperrmauer (Diemelstalsperre) führt der Weg zum Eisenberg (595m) und dort zum St. Muffert-Klippe. Von hier geht der Diemelsteig wieder zum Ausgangspunkt in die Ortsmitte von Heringhausen (Haus des Gastes) zurück….

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Ausgabe 141

Juli/August 2008