© Klaus-Peter Kappest

Obermaiselstein: Sagenhafte Wanderwege

Ausgabe 141 – Juli/August 2008

Deutschland

In den Felswänden des Schwarzenbergs verborgen, ist seit Urzeiten eine tiefe Felsspalte, genannt die Sturmannshöhle, die Wohnstatt von ganz besonderen Wesen. Die „Wilden Fräulein“, mit den merkwürdigen Namen Stuzze Muzz, Tschudre Mudre, Ringgede Bingge un

Fleißiges Wirken am Fallenbach

Gutmütiger Spuck in der Sturmannshöhle
Gutmütiger Spuck in der Sturmannshöhle

Die vier Wilden Fräulein waren den Menschen wohl gesonnen. Besonders verstanden sie sich aufs Spinnen von feinstem Leinen, das sie im Fallenbach wuschen. Doch einmal hatte der Wind ein großes Wäschestück vom Bleichplatz der Wilden Fräulein ins Tal geweht. Ein Mädchen fand das hauchdünne Linnen und brachte es seiner Mutter. Diese konnte sich gleich denken, woher es kam, und riet der Tochter, es den Fräulein zurückzubringen. Denn solange etwas von ihnen Angefertigtes in Menschenhand lag, waren sie angreifbar und verwundbar. Und natürlich duldeten die Wilden Fräulein es nicht, dass jemand Macht über sie hatte…

An der Engstelle der Straße von Obermaiselstein nach Tiefenbach, dem so genannten „Hirschsprung“, beginnt der „Obermaiselsteiner Sagenweg“. Hier wurden fünf Sagenthemen von der heimischen Künstlerin Hildegard Simon in der Natur harmonisch in Szene gesetzt. Die begleitende Information geht auf die Sagen, ihre Hintergründe und die geologischen wie traditionellen Details ein. …

Unsere Beiträge zum Thema „Geschichte(n) für unterwegs“:



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Ausgabe 141

Juli/August 2008