© Klaus-Peter Kappest

Schengener Eck: Auf Pilgerwegen

Ausgabe 141 – Juli/August 2008

Deutschland

Schon die drei Jakobsmuscheln im Wappen der Gemeinde Perl verraten, dass man sich hier schon im Mittelalter den Wanderern verbunden fühlte, die durch das Dreiländereck von Deutschland, Luxemburg und Frankreich zogen. Heute lockt zusätzlich der einzige Pre

Unterwegs auf dem Jakobsweg

Friedenskapelle in Oberperl
Friedenskapelle in Oberperl

Einer der vielen Wege, die quer durch Europa nach Santiago de Compostela führen, verläuft durch die Gemeinde Perl. Aus Köln und Trier kamen sie, wo es kein Jakobs-pilger versäumte, die dortigen Heiligen und Reliquien zu verehren und deren Segen zu erbitten. So kamen und kommen sie noch heute nach vielen Tagesetappen durch Perl.

Der Zwei-Tage-Weg läuft quer über das Land auf der historischen Hauptroute, einer alten Römerstraße: Von Konz nach Perl sind rund 40 km mit ca. 700 Höhenmetern zu bewältigen. Zum Schnuppern in das Reisen vergangener Zeiten bietet sich dieser Abschnitt bestens an. Folgen Sie der modernen Jakobsmuschel durch Sinz und Borg nach Perl hinein! Im Rathaus gibt es den begehrten Stempel in den Pilgerpass. Weiter führt der Weg nach Spanien über die Moselbrücke nach Schengen und damit nach Luxemburg hinein.

Der Panoramaweg Perl

Gerade Schengen sei Dank, dass man hierzulande seit einiger Zeit ohne Grenzformalitäten über Landesgrenzen spazieren kann, ohne es überhaupt zu bemerken. Dafür ist auch der Panoramaweg Perl mit seinen gut 8 km Länge nicht nur ein schönes, sondern auch noch höchst genussvolles Beispiel! Wie schon der Name verrät, reihen sich Panoramablicke auf das Land der Obermosel aneinander…

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Ausgabe 141

Juli/August 2008