© Klaus-Peter Kappest

Ausflug ins All: Der Planetenlehrpfad in Neuwied-Engers

Ausgabe 143 – November/Dezember 2008

Deutschland

Langsam wird die Sonne zu einem glutroten Ball am Horizont. Vom Neuwieder Rheinufer blicken wir über den Fluss und stellen uns vor, dass wir gerade 1,4 Milliarden Kilometer zurückgelegt haben. Natürlich nur im übertragenen Sinne, denn der Neuwieder Planet

Der Graue Turm in Engers
Der Graue Turm in Engers

Die Entfernungen zwischen der Sonne und den sie umkreisenden Planeten sind so verkleinert, dass man nach etwa vier Kilometern den äußersten Trabanten unseres Sonnensystems erreicht. Gerade richtig für eine kurze Wanderung am Sonntag Nachmittag. Holzstelen symbolisieren dabei die einzelnen Planeten. Überraschend, wie nah sie am Anfang beieinander liegen.

Natur und Geschichte

Schloss Engers, ein spätbarockes Jagd- und Lustschloss aus dem 18. Jh., beheimatet heute die Landesmusik-Stiftung (Villa Musica)
Schloss Engers, ein spätbarockes Jagd- und Lustschloss aus dem 18. Jh., beheimatet heute die Landesmusik-Stiftung (Villa Musica)

Mit achtfacher Lichtgeschwindigkeit ist der durchschnittliche Wanderer auf dem Planetenweg in Neuwied-Engers unterwegs. Nach dem Start am „Grauen Turm“, einem mittelalterlichen Zollturm, von dem aus die Wiedischen Grafen vor einigen Jahrhunderten den Rheinzoll erhoben, führt er ins Naturschutzgebiet Urmitzer Werth. Hier sind, neben der größten Reiherkolonie am Mittelrhein, seltene Tierarten wie die Blaue Ödlandschrecke und der Eisvogel beheimatet. Für eine Besichtigung des barocken Kurfürstlichen Schlosses in der Nähe des Startpunktes sollte ebenfalls ein wenig Zeit eingeplant werden …

Die Reportagen zum Schwerpunktthema Planetenwanderwege in diesem Heft:

 


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November/Dezember 2008