© Klaus-Peter Kappest

Heide: Rätselhafte Reise durch Osnabrücker- und Emsland

Ausgabe 144 – Januar/Februar 2009

Deutschland

Ein geschwungenes, blaues „h“ weist uns den Weg durch das Flusstal der Nette. Der Morgennebel hat sich erst spät verzogen und einige restliche Schwaden schweben als weiße Tücher über dem Fluss. Wir sind unterwegs auf dem Hünenweg, der sich auf 208 km durc

Augenweide: Wacholderheide bei Haselünne
Augenweide: Wacholderheidebei Haselünne

Mit den Oestringer Steinen haben wir bereits die ersten mystischen Spuren entdeckt, denen der Weg seinen Namen verdankt. Ob der Begriff „Hünengrab“ vom mittelalterlichen Aberglauben an Riesen und „Hünen“ herrührt, die solche großen Steingräber geschaffen haben sollen, oder vom niederdeutschen „Hunnebedde“ – was einfach „Totenstätte“ bedeutet, ist nicht endgültig geklärt.

Entlang des Weges werden wir noch zahlreichen bronzezeitlichen Grabhügeln und jungsteinzeitlichen Großsteingräbern begegnen – über 30 sind es auf der gesamten Strecke.

Auf seiner Strecke von der Friedensstadt Osnabrück nach Papenburg verbindet der Hünenweg faszinierende Natur- und Kulturlandschaften. Der UNESCO Geopark TERRA.vita mit dem waldreichen Wiehengebirge, dem zauberhaften Nettetal und der überraschend hügeligen Ankumer Höhe gehört ebenso zur Route wie gespenstische Moore, naturbelassene Flussauen und der Höhenzug des Hümmlings…(weiter geht’s im Heft)

Weitere Beiträge zum Thema Heide in diesem Heft:

Voreifel: Die Heideüberraschung

Wahner Heide: Wahn-Sinn!

Weitblick und Wacholderduft im Oberen Ahrtal

Wandergenuss in Grün und Lila: Heidekraut und Wacholderduft



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Ausgabe 144

Januar/Februar 2009