© Klaus-Peter Kappest

Mit der Bahn zum Albtrauf

Ausgabe 144 – Januar/Februar 2009

Deutschland

Berge, Burgen und Natur erleben. Mit der Schwäbischen Eisenbahn kommt man bequem zu den Sehenswürdigkeiten und erlebt die einzigartigeNatur auf tollen Pfaden. Seit Willy Reichert „Auf de schwäb`sche Eisebahne“ intonierte gehört der einstige Studentenschla

Wanderland Schwäbische Alb

Burg Hohenzollern
Burg Hohenzollern

Die Schwäbische Alb hält zwar für Wanderer deutlich mehr Steigungen als die 2,25% für die Loks auf der Geislinger Steige bereit, aber das erscheint angesichts einer einzigartigen Juralandschaft wenig hinderlich. Das einzige was Sie benötigen ist ein klein wenig Kondition, da die meisten Bahnhöfe natürlich im Tal liegen. Aber man wird fürstlich belohnt, denn die Schwäbische Alb ist eine der burgenreichsten Regionen in Deutschland. Kein Wunder, dass alle Touren im Pocketguide eines gemeinsam haben, die Besteigung und Besichtigung mindestens einer Burg und damit verbunden: Aussichten pur!

In Metzingen, den Schwaben und vielen Besuchern aus dem Südwesten auch als Mekka für modebewusste Schnäppchenjäger bekannt, starten wir direkt vom Ort. Schon wenige Meter vor den Toren der Stadt ist man umgeben von einem üppigen Saum aus Obstwiesen und Wald. Dann geht es hinauf auf den Jusi – er ist der größte Vulkanschlot im Bereich des „Schwäbischen Vulkans“. Die Hinterlassenschaften von Jurameer und Vulkanismus bieten gerade Geologen vielfältigen Stoff für Exkursionen. Weiter über das Hörnle und zum Hohenneuffen. Aus einer einfachen Höhenburg (743 m ü.M.) um 1100 gegründet, mauserte sich der Hohenneuffen während des Mittelalters zu einer politisch bedeutenden Festung. Im 20. Jahrhundert wurde mit der Sanierung begonnen und heute ist die Festung ein wahrer Publikumsmagnet am Albtrauf.

Unten in Neuffen gibt es noch herrliche Fachwerkhäuser zu bestaunen bevor man mit der 8,9 km langen Tälesbahn nach Nürtingen fährt. Sie nahm ihren Betrieb bereits im Jahre 1900 auf. Heute fahren moderne Regioshuttlezüge in nur 12 Minuten, dabei überwinden die Züge immerhin 111 Höhenmeter. An Sonn- und Feiertagen im Sommerhalbjahr wird auf der Strecke sogar noch ein Museumsbahnbetrieb von den Freunden der Tälesbahn unterhalten…(weiter geht’s im Heft)

Mit 12-seitigem Pocketguide mit folgenden ausführlichen Tourentipps:

Die „Via Mala“ der Alb: Streckentour von Bad Urach nach Dettingen

Idyllisches Brenztal: Streckentour von Giengen nach Heidenheim

Auf den Spuren der Staufer: Streckentour von Göppingen nach Lorch

Über dem Lenninger Tal: Streckentour von Oberlenningen nach Owen



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Januar/Februar 2009