© Klaus-Peter Kappest

Winterwandern: Die Schneenockn

Ausgabe 144 – Januar/Februar 2009

Österreich

Die Nockberge! Die größten Fichten-, Lärchen- und Zirbenwälder der Ostalpen wachsen hier. Einzigartig sind die runden bis zu 2.400 m hohen Berggipfel, die Nockn. Der Nationalpark ist ein Wander- und Almendorado im Sommer, im Winter eine Wunderwelt der Ext

Zu Fuß durch ein Wintermärchen

… ich genieße, also bin ich … Und zwar hier auf der Turracher Höhe!
… ich genieße, also bin ich … Und zwar hier auf der Turracher Höhe!

Was für eine Bergwelt. Dank der Gletschertätigkeit der Eiszeit ist das Relief sanft und rund. Selbst die Gipfel sind runde, sanft modellierte Höcker. Wie geschaffen für das faszinierende Erlebnis Winter. Zwischen Zirbenwald und verschneiten Almen, in einer schneesicheren Höhenlage von 1.700 bis 2.200 m kann man wahrhaft den Winter leben. Ganz so, wie man es aus längst vergangenen Kindheitserinnerungen noch kennt: all überall dicke Schneepolster, lange Eiszapfen und eine göttlich frische Luft.

Keine Angst, selbst in dieser schneesicheren Höhenlage muss man nicht gleich auf die schnittigen Bretter steigen, um den Winter zu erleben. Winterspaziergänge nach Sam oder nach Saureggen, einem Bergbauerndorf, zum Beispiel. Der Hochsinner in Saureggen ist der höchstgelegene Bergbauer der Nockberge. Herrlich ist es auch, um den zugefrorenen Turrachersee zu wandern. Wer will kann sich die Schlittschuhe unterschnallen oder die Kinder mit dem Schlitten über den See ziehen.

Wunderbar ist die Tour zur Schwarzseehütte am Schwarzsee oder zur Bergstation des Turracherliftes. Was alle winterlichen Aktivitäten gemeinsam haben, ist die wohlige Rückkehr in die warme Stube. Bei einer Tasse Tee oder heißer Schokolade erfasst den Körper eine angenehme Müdigkeit, die den Wintertag perfekt machen…(weiter geht’s im Heft)

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Januar/Februar 2009