© Klaus-Peter Kappest

Winterwandern: Winter macht Spaß!

Ausgabe 144 – Januar/Februar 2009

Deutschland

Leise knistert das gefrorene Gras unter unseren Füßen. Die Morgensonne vertreibt letzte Nebelschwaden und ihr Licht bricht sich glitzernd in den gefrorenen Tautropfen auf Ästen und Wiese. Eine gute Entscheidung, trotz winterlicher Temperaturen die Wanders

Groß und Klein

Blick auf Hauzenberg
Blick auf Hauzenberg

Wir haben am frühen Morgen den Staffelberg erklommen und blicken nun auf Hauzenberg und den Freudensee, dessen Eis wie Glas in der Sonne glänzt. Später werden zahlreiche Eisläufer ihre Runden über die spiegelglatte Fläche drehen. Wir packen die Thermoskanne mit dem heißen Tee zurück in den Rucksack und stiefeln weiter durch die einsame Winterwelt.

Am nächsten Morgen eine freudige Überraschung: Über Nacht hat es tatsächlich geschneit! Zum Skilaufen reicht es noch nicht, aber die Schneeschuhe wollen schon mal ausprobiert werden. Doch Sonja und Louis – 9 und 11 Jahre alt und dem Wandern nicht gerade zugetan – sind da anderer Meinung. Im Roccopark, dem Teil des Hauzenberger Kurparks, der speziell für Kinder entworfen und als Abenteuerspielplatz gestaltet wurde, gibt es in diesem Jahr erstmals einen Winterparcours. „Da wollen wir hin. Jetzt gleich!“

Gut, dass es Timo gibt. Im Sohn unserer Pensionswirtin haben die beiden eine perfekte Begleitung für die winterliche Ferienwoche gefunden. „Der kennt sich aus!“, strahlt Louis. Wieß, wo es den tollsten Schlittenhügel gibt, die besten Verstecke und die tollsten Schlitterbahnen. Klar, die Eisbahnen am Freudensee oder Furtweiher sind prima. Aber den Kindern reicht eine Schlitterbahn im Kurpark, 2 x 5 Meter Eis – der Tag ist gerettet…(weiter geht’s im Heft)

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Januar/Februar 2009