© Klaus-Peter Kappest

Gar nicht so flach: Wandern in der Uckermark

Ausgabe 145 – März/April 2009

Deutschland

Nördlich von Berlin, im Norden Brandenburgs an der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern und Polen, liegt die Uckermark. Der am dünnsten besiedelte Landkreis Deutschlands ist für viele noch ein unbekannter Fleck auf der Landkarte. Dabei hat die einmalige Lands

Natürlich!

Traumhafte Stille am Naugartener See
Traumhafte Stille am Naugartener See

Auf der Suche nach Ruhe, Einsamkeit und Natur ist man hier genau richtig. Die Uckermark kann mit gleich drei Schutzgebieten aufwarten. Das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin mit seinen uralten Eichen, mehr als 3.000 Mooren, 240 Seen und einer Vielzahl an seltenen Pflanzen und Tieren entführt Wanderer in die Ursprünglichkeit der Natur. Seit Dezember 1990 ist das fast 130.000 ha große Biosphärenreservat von der UNESCO anerkannt. Die einmalige Landschaftsform wurde nicht nur durch die gewaltigen Eispanzer der letzten Eiszeit geprägt, sondern auch durch die jahrhundertelange Nutzung durch den Menschen. Über die Besonderheiten dieser erhaltenswerten Natur- und Kulturlandschaft informiert das Informationszentrum des Naturschutzbundes „Blumberger Mühle“ bei Angermünde.

In der Kalit nahmen früher die Bauern ihr Essen mit aufs Feld
In der Kalit nahmen früher die Bauern ihr Essen mit aufs Feld

Im Osten der Uckermark liegt der Nationalpark Unteres Odertal. Der einzige Auen-Nationalpark Deutschlands reicht von Hohensaaten im Süden bis Stettin im Norden. Mit den Jahreszeiten verändern sich auch die Landschaftsbilder und verleihen einer Wanderung oder Radtour ihren ganz eigenen Reiz. Laubmischwälder und blütenreiche Trockenrasen wechseln sich ab mit Mooren und feuchten Auengebieten, die im Winter meist überflutet sind. Im Frühling und Herbst ziehen riesige Vogelschwärme über das Land, im Sommer gibt das weichende Wasser rund 200 km Wanderwege frei und im Winter glitzern Eis und Tau über der stillen Einsamkeit der Auenlandschaft. Zwischen Prenzlau, Fürstenberg/Havel, Zehdenick und Templin erstreckt sich als Dritter im Bunde der rund 900 Quadratkilometer große, fast zur Hälfte bewaldete Naturpark Uckermärkische Seen. Gewaltige Gletschermassen schoben sich während der Weichsel-Eiszeit über das Land und hinterließen ein hügeliges Relief und große Findlinge, die heute beliebte Ziele von Ausflügen und Wanderungen sind. …


Mit eingeklebtem 44-seitigen Pocketguide mit folgenden Tourentipps:

 
  • Märkischer Landweg in 10 Etappen
  • Boitzenburger Seenlandschaft
  • Templiner Seen
  • Uckerseenregion
  • Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin
  • Naturpark Uckermärkische Seen
  • Nationalpark Unteres Odertal


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März/April 2009