© Klaus-Peter Kappest

Gran Canaria: Wandern und Schlemmen

Ausgabe 145 – März/April 2009

Spanien

„Ein Stein gewordenes Gewitter“ nannte der große spanische Schriftsteller Miguel de Unamuno die Cumbre-Landschaft Gran Canarias. Ein poetisch dunkles und doch sehr treffendes Bild, das bis heute in fast jedem Reiseführer Gran Canarias zitiert wird. Im zen

Backenzahn, Mönch, Frosch und Wolkenfels

Rast am Stausee
Rast am Stausee

Nirgendwo kann man sich hiervon besser überzeugen als auf dem Wanderweg PR60 zum Roque Nublo. Vier erhabene Felsen ragen hoch über den Bergen auf: Muela (Backenzahn), Fraile (Mönch), Rana (Frosch) und schließlich der berühmte Roque Nublo, der Wolkenfels selbst. Für den Muela braucht man ein wenig Fantasie – wer diese hat, schaut plötzlich amüsiert auf einen schwer kariösen Backenzahn. Der Mönch in seiner langen Kutte und der sitzende Frosch sind hingegen so klar zu erkennen, dass man sich fragt, ob nicht doch ein Bildhauer nachgeholfen hat. Alle drei werden überragt vom Roque Nublo, jenem Felsen, der einem mächtigen Wachtturm gleich in den Himmel ragt und den Ureinwohnern der Insel heilig war. Bis heute ist er das Wahrzeichen der Insel.

Blick zum Roque Nublo
Blick zum Roque Nublo

Traumwege „Wer nicht zum Felsplateau am Roque Nublo aufgestiegen ist, hat Gran Canaria nicht gesehen“, bemerkt unser Guide, aber Überredungskünste sind in diesem Fall gar nicht nötig, denn der Wanderweg zum Roque Nublo ist einer der schönsten der Insel. Das orange-rote Vulkangestein, der stahlblaue Himmel, die weite Sicht über die Berge und Täler Gran Canarias verbinden sich zu einem Traumbild aus Farbe und Form, das unauslöschlich im Gedächtnis bleibt. Auf sandigen schmalen Pfaden führt der Weg durch Ginster und duftende Pinienwälder ins Dorf La Culata. …


Mit zwei ausführlichen Tourentipps:

 
  • Zum Roque Nublo - Gran Canaria/Zentrum
  • Im Krater de Bandama - Gran Canaria/Zentrum


Weiter geht's in der Print-Ausgabe

Diese Ausgabe ist leider vergriffen.

Ausgabe 145

März/April 2009