© Klaus-Peter Kappest

Im Herzen des Naturparks: Wandern im Puderbacher Land

Ausgabe 145 – März/April 2009

Deutschland

Kulturland wie es im Buche steht. Brotbacken im Dorfbackhaus. Erinnerungen an den Abbau von Ton, Basalt und Quarzit. Kleine Fachwerkidyllen, winzige Dörfchen und drumherum ein Pelz aus Wiesen, sanften Bergen, Wäldern und einsamen Bachtälern.

Wandergruppe auf dem Hölderstein
Wandergruppe auf dem Hölderstein

Das Puderbacher Land liegt im Herzen des rheinnahen Naturparks Rhein-Westerwald. Ein sanft konturiertes Relief mit Höhen um 300 Meter, mit Fernblicken und Ausgucken. Der Westerwald-Steig führt mitten hindurch.

Die Steine

Auf dem Westerwald-Steig
Auf dem Westerwald-Steig

Einst war die Gegend steinreich. Ton- und Quarzitgruben gab es, an einigen Stellen wurde Basalt abgebaut. Das ist Vergangenheit. Ein Stilleteppich liegt über dem Land, das zum Wandern geradezu einlädt. Am Beilstein (370 m) kündet ein großer Basaltblock vom vulkanischen Erbe der Region. Doch das ist lange her. Solange, dass sich bis heute hartnäckig die Geschichte hält, die Oberdreiser Kinder würden hier geboren. Burg Reichenstein, der kulturelle Burgenschatz des Puderbacher Landes, erinnert an die Episode der Herrschaft Reichenstein im 14. und 15. Jh. Die Reichensteiner Herren starben 1511 aus. Im 17. Jh. Wurde die Burg zerstört und. Die imposante Ruine kann seit einigen Jahren wieder besichtigt werden. …

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Ausgabe 145

März/April 2009