© Klaus-Peter Kappest

Pilgern: Wiedtal bei Waldbreitbach

Ausgabe 145 – März/April 2009

Deutschland

Gründerin des Waldbreitbacher Franziskanerinnen-Klosters war Mutter Rosa Flesch. Seit 1863 leben und wirken zwei franziskanische Ordensgemeinschaften im mittleren Wiedtal. Einem lieblichen Tal mit der munteren Wied als Gestalter.

Die Klosterkirche St. Josefhaus der Franziskanerbrüder in Hausen
Die Klosterkirche St. Josefhaus der Franziskanerbrüder in Hausen

Vom Hohen Westerwald zum Rhein führt das Tal der Wied. Sanfte Flussschlingen, ein bewaldeter Saum von mäßig hohen Westerwaldbergen begrenzt die Ufer. Es ist eine Wonne hier zu wandern. Hinauf mit wundervollen Ausblicken. Hinunter und hinein in die einsamen Seitentäler der Wied oder ins Wiedtal. Eine besinnliche Landschaft. Wie geschaffen für spirituelle Wanderungen. Der 25 km lange Klosterwanderweg ist die ideale Vorlage dazu.

Zum Pilgern in den Westerwald

Melancholie des Weges
Melancholie des Weges

Das romantische Wiedtal im Herzen des Naturparks Rhein-Westerwald, rechtsrheinisch gelegen zwischen Bonn und Koblenz, bietet „Pilgern und Spirituelles Wandern“ an. Pilgerkapellen und Gebetsstätten entlang eines Rundweges laden ein zum Reflektieren, zum Sinnieren und zur inneren Einkehr. Da gibt es die Wallfahrtskirche Verscheid, das Luh-Kapellchen oder die Wallfahrtskirche Kreuzkapelle Hausen. Die Pilgerkapelle von Bürder, die Nikolauskapelle, das Kloster der Franziskanerbrüder und die Mutter-Rosa-Gedenkstätte im einsam gelegenen Fockenbachtal – der neue Pilgerweg verbindet sie alle und startet natürlich am Klosterberg und an der Mutterhauskirche mit dem Sarkophag der selig gesprochenen Mutter

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Ausgabe 145

März/April 2009