© Klaus-Peter Kappest

Westerwald: Apotheke der Natur

Ausgabe 145 – März/April 2009

Deutschland

Kräuter begleiten uns seit alters her. Heilsame Kräfte, ätherische Düfte, vorbeugende Wirkung – Kräuter findet man in Küchen und Hausapotheken. Kräutertanten und Kräuterdoktoren haben Hochkonjunktur. Und – Kräuter wachsen überall da, wo Natur noch Natur s

Kräuterführung im Kräutergarten in Horhausen
Kräuterführung im Kräutergarten in Horhausen

Glitzernde Bäche, Wiesen mit bunten Teppichen aus rosa Schaumkraut und gelbem Löwenzahn. Gärten voller grünem Buchs, gefasst von durch die Sonne gebleichten Staketenzäunen. Willkommen im Westerwald.

Findet die Wiesenkönigin!

Klostergarten der Dominikarinnen Koblenz-Arenberg
Klostergarten der Dominikarinnen Koblenz-Arenberg

Sie ist anmutig, duftet süß und liebt natürliche Bachläufe, feuchte Niederungen und Wiesensenken. Filipendula ulmaria gehört zu den Rosengewächsen. Man süßte und aromatisierte früher Wein und Met damit. Einst schnupperte die englische Königin den süß-herben Duft. Als Schmerz- und Fiebermittel erlangte die Staudenpflanze früh Berühmtheit. Der schmerzlindernde Wirkstoff Salicylsäure brachte Chemiker später auf die Idee für Aspirin. Als Wiesenkönigin bezeichnet der Volksmund das Mädesüß wegen der auffälligen Größe des Strauches. Nebenbei bemerkt: Anderswo halten sich hartnäckig noch Namen wie Geißripp, Stopparsch oder Rüsterstaude. Aber lassen wir das…

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Ausgabe 145

März/April 2009