© Klaus-Peter Kappest

Am Hochwald im Norden des Saarlands: Zwischen Mosel, Saar und Prims - mit vier Tourentipps

Ausgabe 146 – Mai/Juni 2009

Deutschland

Ein gewaltiger Bergriegel begrenzt Saarland im Norden zu Rheinland-Pfalz hin. Im Nordwesten ist die Mosel die nasse Grenze zu Luxemburg und Frankreich. Ein Wanderland voller Aussichtsbalkone. Der schönste der Hochwald-Aussichtsbalkone liegt über der Mettl

Seit Lieschen Müller und Otto Normalverbraucher, die statistischen Mustergeschöpfe der Deutschen, nicht mehr überall wandern und sich beileibe nicht mehr mit jedem Wald- und Wiesenweg zufrieden geben, hat das Saarland und hier besonders der Landkreis Merzig-Wadern mobil gemacht.

Bemerkenswertes Wanderparadies


Der Saar-Hunsrück-Steig ist der Leitwanderweg für die Saarländer. Oben an der Cloef, dem Aussichtsbalkon über der Saarschleife bei Mettlach, endet bzw. startet er. Gut 60 km verläuft er durch Saarlands Norden, durch den Hochwald. Er ist ein Kind des waldreichen Landkreises Merzig-Wadern mit Kurs auf Trier und Idar-Oberstein. Weil Lieschen Müller Tagestouren mag und Otto Normalverbraucher ein Fan von Wanderungen vom gemütlichen Standquartier ist, hat man hier oben im Saarland ein erstaunliches Netz zertifzierter Premium-Tagestouren entwickelt. Einige der Erlebnisschleifen, die mit dem Deutschen Wandersiegel zertifziert wurden, haben wir im Wandermagazin in den letzten Jahren bereits vorgestellt. Vier taufrische Touren folgen mit diesem Bericht.

Traumschleifen


Zusammen mit den Kollegen an Nahe, Mosel und Hunsrück in Rheinland-Pfalz entwickelt man an und im näheren Umfeld des Saar-Hunsrück-Steigs Traumschleifen. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie dank überragender Erlebnis- und Wegequalität mit dem Deutschen Wandersiegel zertifiziert werden. Damit haben sie Premiumqualität und gehören in die Qualitätskategorie der Extratouren. Zur Traumschleife werden diese hochklassigen Touren allerdings erst dann, wenn auch die Software stimmt. Mindestens eine attraktive Einkehrmöglichkeit muss an der Wegstrecke oder in unmittelbarer Nähe liegen. Hier darf der Wandergast während des Tages regionale Gerichte und Getränke erwarten. Dass die Regenjacke tropfnass und die Wanderschuhe auch mal matschverschmiert sind, gehört für die Gastwirte dazu. Sie sind auf Wanderer spezialisiert. ...



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Ausgabe 146

Mai/Juni 2009