© Klaus-Peter Kappest

Steinkistengräber und blaue Blumen: Erlebniswandern auf dem Sintfeld-Höhenweg

Ausgabe 146 – Mai/Juni 2009

Deutschland

Wo sich Westfälische Bucht, Weserbergland und Sauerland treffen, da liegt das Sintfeld. Eine uralte Kulturlandschaft mit Hügel- und Steinkistengräbern. Städte, Burgen, Klöster und Ruinen, dazu eine abwechslungsreiche Landschaft mit spannenden Naturphänome

Natur pur auf dem Sintfeld-Höhenweg
Natur pur auf demSintfeld-Höhenweg

Büren eigent sich hervorragend als Ausgangspunkt für die Tour. Die Jesuitenkirche ist eine der prächtigsten Barockkirchen Westfalens. Nach deren Besuch geht es durch den Stadtwald hinaus auf den Ahdener Talweg! Eindrucksvolle Landmarke ist die Wewelsburg auf dem Berg, fast ein Schloss, das sich die Paderborner Fürstbischöfe im frühen 17. Jh. errichteten. Im Historischen Museum lockt eine Zeitreise durch das Paderborner Land – perfektes Basiswissen für die Wanderung. Vorbei am ehemaligen Kloster Böddeken gelangt man nach Atteln mit dem „Attelner Spieker“, ein Fachwerkhaus von 1588  im Stil der Weserrenaissance. Das Kloster Dalheim vermittelt noch heute einen lebendigen Eindruck vom Großbetrieb eines Klosters mit all seinen Gebäuden.  
 

Wälder, Wüstungen und Veilchen

Die Wewlsburg ist Deutschlands einzige Dreiecksburg
Die Wewlsburg ist Deutschlandseinzige Dreiecksburg

Von Dalheim nähert sich der Wanderer durch das Naturschutzgebiet Eselsbett dem westlichen Rand des Eggegebirges. Ausgedehnte Laub- und Nadelwälder prägen den Ort Herbram Wald, der auch für kürzere Touren ein Wanderparadies ist. Wanderer auf dem Sintfeld-Höhenweg aber haben „Größeres“ vor und folgen ihm, hier gemeinsam mit dem Eggeweg, nach Süden. Auf mystische Stätten, sächsische Geschichte, Christianisierung und frühes Mittelalter stößt man immer wieder.…



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Ausgabe 146

Mai/Juni 2009