© Klaus-Peter Kappest

Unterwegs im Hachenburger Westerwald

Ausgabe 146 – Mai/Juni 2009

Deutschland

Er hat einen gespaltenen Schweif, legt die linke Tatze auf das Hachenburger Wappen und schmückt den alten Marktbrunnen in Hachenburgs sehenswerter Altstadt. Der Saynische Löwe ist ein Fingerzeig auf Hachenburgs Vergangenheit und Gegenwart zugleich.

Schon mal Kartoffelbrot oder Dippekuchen im beeindruckenden Ambiente eines historischen Marktplatzes gegessen? Dazu ein Bier von hier getrunken, mit einem Kümmel nachgespült?

Die Herren von Sayn

Die Grafen von Sayn erkannten früh die strategische Bedeutung über dem Tal der Großen Nister. Der 390 m hohe Burgberg wurde über die Jahrhunderte erst befestigt und bebaut. Viele Jahrhunderte war das propere Städtchen Residenzstadt mit großzügigem Schlossbau. Vieles von der spannenden Geschichte Hachenburgs kann man am Marktplatz wieder einfangen. Auch die Geschichte, weshalb der Saynische Löwe zwei Schwänze hat.

Die Kroppacher Schweiz

Hatte ich schon erwähnt, dass der Westerwald-Steig auf dem Philosophenweg aus dem Nistertal Kurs auf die Altstadt nimmt? Gut. Ich sollte ergänzen, dass er wenig später wieder ins Nistertal abtaucht und auf seinem Weg durch die Kroppacher Schweiz Höhepunkte in wirklich dichter Folge passiert. Das ehrwürdige Kloster Marienstatt ist nur einer davon. Man kann hier getrost einen oder zwei Ruhetage einlegen oder Standorttouren unternehmen, die kürzer oder länger dem Westerwald-Steig folgen. Mit der Bahn geht‘s zurück. ...



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Ausgabe 146

Mai/Juni 2009