© Klaus-Peter Kappest

Wo sich Geist und Landschaft treffen: Unterwegs auf dem Ilmtal-Radwanderweg

Ausgabe 146 – Mai/Juni 2009

Deutschland

Natürlich Goethe! 125 km Radelvergnügen auf den Spuren des berühmten Dichters. Der Ilmtal-Radweg verbindet Stationen seines Lebens mit wunderbaren Landschaften, von den Höhen des Thüringer Waldes durch die Park- und Auenlandschaft des Mittleren Ilmtales u

Durch den Ilmkreis...

Landidyll: Rast an der TaubacherMühle am Ilmtal-Radwanderweg

Es empfiehlt sich, den Ilmtal-Radwanderweg von den Quellen am Rennsteig bei Allzunah zur Mündung hin zu „erfahren“, so können die Räder unbeschwert talabwärts rollen. Nach 15 km ist Ilmenau erreicht. Auf einer Bank vor dem Amtshaus sitzt Johann Wolfgang von Goethe – lebensgroß und in Bronze – und lässt sich geduldig auf Fotos verewigen. Hier besaß er eine Dienstwohnung, um sich um den Kupfer- und Silber-Bergbau oder die Neuordnung des Steuerwesens zu kümmern. Nun sind ein Abstecher ins nahe Schortetal und ein Besuch im Schaubergwerk „Volle Rose“ lohnenswert. Dann geht es weiter ilmabwärts. Bei Dörnfeld stößt man auf einen markanten Holzturm, den Salinenbohrturm, und damit auf einen anderen Bodenschatz: das Salz. Stadtilm, die Stadt der sieben Wunder, kann u. a. mit der Stadtkirche St. Marien aus dem 12. Jh. aufwarten.  Genießer radeln durch Kleinhettstedt nicht einfach hindurch, denn die Senfmühle muss besichtigt werden. ...



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Ausgabe 146

Mai/Juni 2009