© Klaus-Peter Kappest

Gipfel, Abenteuer und Genuss – Österreich. Von Natur aus Wandern.

Ausgabe 149 – November/Dezember 2009

Österreich

Der Aufstieg hat es in sich. Meter für Meter stapfen wir durch die spätherbstliche Bergwelt. Im Tal leuchten die Bäume kunterbunt im milden Licht, oben stiebt der erste Schnee glitzernd durch die Luft und verwandelt den Gipfel in eine weiße Landschaft aus

Für Sportler und Genießer

Es duftet nach Kaffee und Apfelstrudel. Die gemütliche Hütte liegt direkt vor uns. Dem Naturgenuss folgen Gaumenfreuden auf der Alm. Und weil man gerade beim Wandern das Land und die Natur unverfälscht erleben kann, gehören auch frische, regionale Produkte zum „Erlebnis Österreich“. Hier trifft man nicht nur auf landschaftliche, sondern auch auf kulinarische Höhepunkte. Deftige Brettljausn, Sura Kees aus dem Montafon, Pinzgauer Krapfen, Tiroler Gröstl oder Kärntner Kasnudeln sind nur einige der Verlockungen. Und natürlich die „Süßen Klassiker“ wie Germknödel, Kaiserschmarrn oder Strudel, die auf keiner Hütte fehlen dürfen.

Nix wie raus 

Herbstgenuss  auf der Alm
Herbstgenuss 
auf der Alm

Damit die leckeren Versuchungen nicht einfach auf den Hüften landen, ist Bewegung an der frischen Luft angesagt. Die Palette der Outdooraktivitäten ist riesig - und das zu jeder Jahreszeit! Die Wanderkampagne „Österreich. Von Natur aus Wandern“ widmet sich daher ganz der aktiven Erholung in freier Natur. Dafür haben sich die wichtigsten Wanderregionen mit Ausrüstern und Verkehrspartnern (DB und ÖBB) sowie „Österreichs Wanderdörfer“ und die „Europa Wanderhotels“ zusammengeschlossen. Die Partner, von denen einige auf den folgenden Seiten vorgestellt werden, haben sich dazu verpflichtet, strenge Qualitätskriterien einzuhalten. Gleichzeitig werden die Einzigartigkeit jeder Region, ihre Besonderheiten, ihre Gastgeber und natürlich ihr unverwechselbares Wanderangebot perfekt erlebbar. Eine Übersicht zu allen Regionen findet man unter www.austria.info/wandern.

Einfach willkommen sein

Eine deftige Brettljause darf auf  keiner Wanderung fehlen
Eine deftige Brettljause darf auf 
keiner Wanderung fehlen

„Österreichs Wanderdörfer“ - das steht für wanderfreundliche Gastgeber in traumhafter Naturkulisse. Natur erleben, sich wohlfühlen, die kleinen Fluchten aus dem Alltag unbeschwert genießen, all das gehört zur Philosophie der Wanderdörfer. 50 Regionen haben sich dieser Idee verschrieben und bezaubern mit einzigartigen Wandertouren. Ein besonders wichtiger Aspekt dabei ist die bewusste Wahrnehmung der Landschaft. Jeder Ort hat seine eigene Geschichte. Im Mittelpunkt steht die jeweilige Region mit ihrer Natur, ihren Traditionen und kulturellen Besonderheiten. Spannende Geschichten, verpackt in ausführlich beschriebene Wandertouren, dazu die traumhafte Kulisse der österreichischen Landschaft – die Garantie für unvergessliche Augenblicke. 

Wie zu Hause fühlen

Talschluss bei Innergschlöss im  Nationalpark Hohe Tauern  in Osttirol
Talschluss bei Innergschlöss im 
Nationalpark Hohe Tauern 
in Osttirol

Die Europa Wanderhotels in Österreich haben sich ebenfalls der Kombination von Naturerlebnis und kulinarischer Vielfalt verschrieben. So bietet das Landhotel Schafhuber in Maria Alm-Hinterthal am Hochkönig „Strudel-Wandern“ an. Die Kunst des Strudelbackens beherrscht Lisbeth Schafhuber vom gleichnamigen Wander- und Landhotel in Perfektion. Vor 40 Jahren begann die rührige Wirtin im hoteleigenen Café und in der Strudelstube ihre Köstlichkeiten zu servieren. Genau das Richtige nach einer Wandertour rund um den Hochkönig. Während der Chef und Wanderführer Werner die Bergfexen durch`s Gebirge führt, werden die Strudelfreunde in die Kunst des „Strudelziehens“ eingeführt. ...


Die Reportagen zum Thema Wandern und Schlemmen in diesem Heft:

Natürlich! Gemeinsames Naturschutzprojekt von Langnese Honig und WWF

Genusswandern im Schmallenberger Sauerland

Gipfel, Abenteuer und Genuss – Österreich. Von Natur aus Wandern



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Diese Ausgabe ist als Print­version vergriffen, unter www.united-kiosk.de aber komplett als epaper erhältlich.

Ausgabe 149

November/Dezember 2009